Neues Altes – Altes Neues

Es ist eine Weile her, ich weiß. Ich kam nicht zum Schreiben, weniger als davor noch.

Die Zeit nach Papas Tod war schwer und auch seltsam für mich. Der Schmerz sitzt tief und doch kann ich nicht richtig trauern. Ich trauere immer noch um meinen Mann und dann stirbt mein Pa, 1 Jahr nach meinem Engel. Da ist irgendwie kein Platz für noch mehr Trauer. Ich vermisse ihn wahnsinnig und ich spüre jeden einzelnen Riss in meinem Herzen.

Zum 01. Mai hin habe ich es dann auch geschafft endlich umzuziehen. Also endgültig. Zuvor war ich schon immer unter der Woche im Haus und am Wochenende bei mir. Mit der Zeit blieb ich auch am Wochenende im Haus und war nur noch sporadisch, vielleicht 1 mal in der Woche für ein paar Stunden bei mir zu Hause. Packen…Kisten über Kisten und dabei hatte ich soviel aussortiert, verschenkt, entsorgt…

Naja eigentlich bin ich dann Anfang April umgezogen. Nachdem ich erst einen aussichstlosen Kampf gegen die Hausverwaltung/Besitzer gekämpft hatte. Zum Glück hat dann Avni , innerhalb von 2 Tagen, Leute und einen Wagen organisiert. Meine Schwester hat auch geholfen und so ging der Umzug innerhalb eines Tages über die Bühne. Zum 01. Mai habe ich mich dann offiziell umgemeldet. Spätestens ab dem Zeitpunkt war die Adlerstrasse nur noch Geschichte…ein Kapitel im Leben….

Danach war ich noch mal bei mir zu Hause und habe mich verabschiedet. Bin durch die leeren Räume mit Wehmut und einer Flut an Erinnerungen. Ich hörte wie wir lachten und Schatten der Vergangenheit huschten an mir vorbei. Das Bild an der Wand hatte ich überstrichen…ich berührte es, unter der ganzen weißen Farbe, in dem ich meine Hand auf die Wand presste, wo einst sein Bild war und es kribbelte in meiner Hand. Ich spürte seine Energie. Ich entschuldigte mich und weinte.

Danach verließ ich die Wohnung. Ich wollte mich nicht umschauen, tat es an der Tür aber doch. Ein heftiger Stich traf mein Herz und ich dachte nur – ich weiß Baby…es ist vorbei..der Kampf ist vorüber und ich kann nichts mehr tun.

Ein paar Tage später war die Schlüsselübergabe…

In meinem neuen – alten zu Hause packte ich nach und nach alle Kisten aus. Schlimm war, zuerst Papas Sachen wegzuräumen, damit ich Platz habe. Ich habe das mittlere Badezimmer in Kisten gepackt und in den Keller verstaut. Auch sein Schlafzimmer ausgeräumt, bis auf den Kleiderschrank. Alles im Keller nun. Ich bringe es nicht übers Herz alles weg zu geben, oder gar fort zu schmeissen…

Der Kleiderschrank ist riesig – das freut ein Mädchenherz natürlich sehr, aber die Umstände sind halt scheisse…nach ein paar Wochen, so 2,3, war ich dann fertig eingerichtet. Nach weiteren 3 Wochen kam dann der Erbschein und der geänderte Grundbucheintrag. Meine Schwester und ich sind nun Eigentümer des Elternhauses. Es ist nun mein Haus, mit allen Rechten und Pflichten und allem drum und dran. Ich musste mich nun mit ganz anderen Dingen befassen. Versicherungen wie Haftpflicht, Gebäudeversicherungen usw. Mitgliederversammlungen und der ganze Kram. Naja läuft…

Als der ganze Papierkram erledigt war und alles in seinen neuen Bahnen lief kam ich zur Ruhe. Das war anstrengend. Ich saß (sitzte heute immer noch) Abends im Garten.  Ich schaue den Wolken zu, wie sie vorüber ziehen, höre den Spatzen und Amseln zu, wie sie ihr Revier verteidigen und sehe die Bussarde, wie sie ihre Kreise ziehen und jagen.

Diese Ruhe in dem Garten. Anders als bei mir, denn da kam immer mal jemand reingeschneit. Aber hier?, hier ist dem nicht so. Wenn die Mama abends versorgt war, war ich ganz alleine. Ganz alleine mit meinen Gedanken die ihren Weg an die Oberfläche fanden. Verdrängte Gedanken und Erinnerungen. Ich musste mich wohl oder Übel damit konfrontieren. Und das tat ich! Es war heftig. Schmerzhaft. Ich konnte nicht mehr…

Alles das wofür ich keine Zeit hatte, alles das was begraben wurde, weil ich mich doch nicht hängen lassen konnte und alles das was ich nicht sehen wollte. Alles das kam hoch und traf mich wie ein Laster auf der Autobahn, ungebremst…ungefiltert…Dinge aus den vergangenen 1 1/2 Jahren…

Es hat Tage gedauert bevor ich auf einmal etwas positives spürte. Ich spürte eine Art von Leichtigkeit, einer Art Tiefenentspannung. Das ganze schwarze, bedrückene und die ganze Last sind von mir abgefallen. Ein seltsames Gefühl. Manchmal habe ich sogar ein schlechtes Gewissen deswegen. Wie kann ich mich so wohl und leicht fühlen, wenn mein Herz so schwer wiegt von der Trauer?

Mein Freundeskreis:

Mit Geisenheimer habe ich nichts mehr zu tun. Es sind böse und hässliche Dinge passiert, seinerseits.

Mit „BF“ habe ich nur selten Kontakt. Sie schreibt mir über WhatsApp alle 1, 2 Monate mal ein „Hallo wie gehts dir?“ Ich antworte kühl und kurz „alles Bestens“. Ich weiß nicht ob ich den Kontakt mit ihr aufrecht erhalten möchte…

Rumpelstielzchen sehe ich einmal die Woche im Schnitt, wenn ich nach Wiesbaden rein fahre und mein altes Revier besuche.

Mit Künstlerin telefoniere ich hin und wieder und wir treffen uns dann und wann mal in der Stadt.

Rocky ist mir inzwischen ein treuer Freund geworden. Er kommt mich manchmal besuchen und manchmal quatschen wir uns so fest, dass kein Bus mehr fährt und er über Nacht bleibt.

Psycho schreibt mir regelmäßig. Neulich haben wir zusammen Party gemacht, war eine schöne Abwechlsung. Hat echt Spaß gemacht und wir wollen das auch mal wiederholen.

Die Kasteller Jungs sehe ich gar nicht mehr. Auch schreiben eher selten, aber sie sagen immer wieder, sie vergessen mich nicht.

Mit Avni läuft es .. tja … wie läuft es. Wir hatten ja schon im letzten Jahr einen recht engen Kontakt. Seit dem ich weg gezogen bin, telefonieren wir jeden Tag. Auch wenn es nichts neues gibt, ruft er an und beschwert sich auch, warum ich ihn nicht mal anrufe. Zudem schreiben wir uns auch über WhatsApp. Er hasst schreiben, sagt er, dennoch tut er es. Seit einigen Wochen hat sich das noch gesteigert. Er schreibt mir jeden Abend „Gute Nacht“ mit einem Kuss Emoji und jeden Morgen ein „Guten Morgen“ mit ganz vielen Kuss Emojis. Wenn wir uns treffen gibt er mir zur Begrüßung einen Kuss auf den Mund und zum Abschied auch. Ich sehe ihn 1 bis 2 mal die Woche…entweder wenn ich in Wiesbaden bin, oder wenn er zu mir kommt. Meistens aber wenn ich nach Wiesbaden fahre….

Norman fragte mich schon des öfteren, ob wir zusammen wären. Ich verneine jedesmal. Wir verhalten uns aber so. Wir schreiben, wir vermissen einander, haben hin und wieder Sex, er sagt mir das er mich lieb hat, manchmal auch „ich liebe dich“.

Avni und ich sind uns beide einig das wir nicht zusammen sind, geschweige denn zusammen kommen. Trotzdem verhalten wir uns so, als wären wir es…echt konfus irgendwie. Der Gag ist aber, es stört mich nicht. Ich habe nicht das Gefühl mit ihm zusammen sein zu wollen in dem Sinn. Vielleicht sind wir es schon längst und keiner von uns will sich das eingestehen?! Wenn ich ihn sehe, habe ich Herzklopfen. Wenn er mich versetzt tut es mir nicht weh, es ist für einen kurzen Moment ärgerlich, aber es macht mir nichts…habe meine Gefühle unter Kontrolle…ich verdränge sie…

Meine Schwester (gehört nicht zu meinem Rudel) kommt einmal die Woche Mama und mich besuchen. Dann essen wir gemeinsam Mittag und verbringen einen lustigen Nachmittag miteinander. Dabei ein reger Austausch an Neuigkeiten. Wir verbringen auch mal so Zeit miteinander. Wir waren paar mal schon im IKEA und haben uns schlappgelacht. Auch mal ein Bummel in der Stadt ist drin. Mama geht es soweit gut, dass sie für ein paar Stunden alleine sein kann.

Mir persönlich geht es gut. Ich bin voller Leichtigkeit und mein Alltag besteht aus Mama versorgen, kochen, waschen, putzen – Haushalt eben. Dazwischen telefonieren und WhatsApp schreiben, am PC hängen und spielen. Abends, wenn ich im Garten sitze, denke ich viel nach. Manchmal weine ich. Ich weine um meinen Engel und meinem Papa und ich weine, weil es mir gut geht….bescheuert ich weiß….

Gleich kommt meinen Sis…bis dann ♥

I treasure your love

You can’t run away for ever
But there’s nothing wrong with getting a good head start
You want to shut out the night, you want to shut down the sun
You want to shut away the pieces of a broken heart

Think of how we’d lay down together
We’d be list’ning to the radio so loud and so strong
Ev’ry golden nugget coming like a gift of the gods
Someone must have blessed us when he gave us those songs

I treasure your love
I never want to lose it
You’ve been through the fires of hell, and I know you’ve got the ashes to prove it

I treasure your love
I want to show you how to use it
You’ve been through a lot of pain in the dirt, and I know you’ve got the scars to prove it

Remember everything that I told you, and I’m telling you again that it’s true
You’re never alone, ‚cause you can put on the ‚phones,
and let the drummer tell your heart what to do

Keep on believing, and you’ll discover baby

There’s always something magic
There’s always something new
And when you really really need it the most, that’s when rock and roll dreams come through
The beat is yours for ever
The beat is always true
And when you really really need it the most, that’s when rock and roll dreams come through, for you

Once upon a time was a backbeat
Once upon a time all the chords came to life
And the angels had guitars even before they had wings
If you hold onto a chorus you can get through the night

I treasure your love
I never want to lose it
You’ve been through the fires of hell, and I know you’ve got the ashes to prove it

I treasure your love
I want to show you how to use it
You’ve been through a lot of pain in the dirt, and I know you’ve got the scars to prove it

Remember everything that I told you, and I’m telling you again that it’s true
You’re never alone, ‚cause you can put on the ‚phones,
and let the drummer tell your heart what to do

Keep on believing, and you’ll discover baby

There’s always something magic
There’s always something new
And when you really really need it the most, that’s when rock and roll dreams come through
The beat is yours for ever
The beat is always true

And when you really really need it the most, that’s when rock and roll dreams come through, For you!

Rock and roll dreams come through – Meat Loaf

Baby…es passieren wieder so seltsame Sachen. Ich weiß nicht was ich machen soll..du fehlst mir so wahnsinnig…du würdest mir jetzt nur sagen: „Es passiert alles deinetwegen“..das weiß ich..ich fühle mich allem gewachsen, dennoch ist mir alles zuviel….
Ich liebe dich..du bist und bleibst ein Teil meiner Seele…du wirst immer bei und mit mir sein, egal was ist..das war schon immer so..über alle Jahrhunderte hinweg. Das gibt mir etwas Trost, auch wenn es so unendlich schwer auf meinem Herzen liegt.
Ich finde einen Weg!

 

Trüber Oktober

Ich bekomme zur Zeit gar nichts mehr gebacken. Bin nur unterwegs, und wenn ich mal einen Tag zu Hause bin, gammel ich nur rum. Dabei gäbe es so viel zu tun.

Ich bin immer noch sehr traurig und vermisse meinen Engel derart schmerzlich, das ich mir manchmal wie ein Zombie vorkomme. Ich fühle Leere, Zorn, manchmal auch einfach gar nichts. Meine Umwelt bemerkt davon nichts. Das ist gut so, es ist ja auch mein Päckchen das ich zu tragen habe. Wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin, kann ich mich gut ablenken, obwohl ich ständig an meinen Engel denke. Der einzige Lichtblick, ist Avni. Seit Monaten spielen wir jeden Abend Kniffel und es macht Spaß. Auch sonst kümmert er sich nach wie vor rührend um mich. Wenn nicht sogar in letzter Zeit etwas mehr. Er achtet drauf das ich esse, mich nicht in eine Depression stürze, er passt auf mich auf und schaut das es mir einfach gut geht – soweit dies möglich ist. Und das alles ohne irgendwelche Ambitionen, oder Hintergedanken, er ist einfach ein Freund. Ein Freund, den man so nicht oft im Leben trifft.

Er ist mir näher als irgendjemand sonst. Er versteht meine Tränen und weiß wann mein Lachen falsch ist. Das bekommt nicht mal meine beste Freundin hin, ist aber nicht schlimm…

Ein Auto habe ich auch noch nicht. Ich bekomme es einfach nicht gebacken unseren Benz herzurichten und zu verkaufen. Ständig kommt etwas dazwischen. Ich wollte ihn ja selbst fahren. Der Wagen steht nun ein Jahr an Ort und Stelle, das heisst – die Reifen sind durch und Tüv ist auch in diesem Monat abgelaufen. Was weiß ich, was sonst noch gemacht werden muss. Ich habe das Geld nicht dafür. Schweren Herzens habe ich mich dazu entschieden den Benz zu verkaufen…unseren Baby-Benz..unsere Zicke…es ist wieder wie ein Abschied. Es mag für andere lächerlich klingen, aber mir bricht es wieder ein kleines Stück das Herz.

Wenn ich das Auto verkauft habe, kann ich mir von dem Geld ein eigenes Auto kaufen. Einen Käufer hätte ich vielleicht sogar eigentlich schon. Künsterlin wollte den Benz haben. Erst war ich dagegen, ich könnte es nicht ertragen sie ihn dem Auto fahren zu sehen. Aber letztenendes ist es doch nur ein Auto…ich habe mich entschieden ihr den Wagen zu verkaufen. Zum einen gehört sie quasi zur Familie und nachdem ihre Eltern kürzlich gestorben sind und sie ins Elternhaus nach Georgenborn ziehen möchte, ist es doch ein Gutes ihr den Benz zu geben.

Die nächste Baustelle. Unser Haus, in dem ich wohne, soll saniert werden. Dafür sollen aber alle Mieter raus. Die Hausverwaltung hat mir eine Wohnung in Schierstein angeboten. Da lache ich nur drüber! Ich will in keinen Vorort und schon 3mal nicht nach Schierstein, oder gar Klarenthal. Ich widerspreche der Sanierung. Wenn die mich raushaben wollen, sollen sie mich rausklagen. So einfach ist das! Ich ziehe nicht hier aus! In dieser Wohnung ist mein Mann gestorben, er ist HIER! Die Hausverwaltung meinte, ich könne nach der Sanierung wieder zurück in meine Wohnung. 1. ziehe ich aber nicht 2 mal im Jahr um und 2. wird die Wohnung mit Sicherheit teuer als vorher…das kann ich mir nicht leisten..

Das war zumindest Stand bis vor einigen Wochen. Nun scheint es aber so, da mein Vater sehr krank ist und meine Mam auch, daß ich wahrscheinlich früher oder später ins Haus meiner Eltern ziehen werde. Nicht gleich morgen, oder so, aber in ein paar Jahren möglichwerweise schon…so oder so, werde ich aus meiner Wohnung raus müssen…wieder ein Abschied…ich war die Tage darüber so sauer, daß ich mir gedacht habe – wenn ich hier ausziehe dann breche ich auch alle Brücken ab. Dann ist alles Vergangenheit und ich war mal existend für alle die mich kennen. Dann fange ich ganz neu an. Kein Kontakt zu meinen Leuten mehr, lerne neue Leute kennen die mich nicht kennen, und ich sie nicht. Einerseits nur gebabbel, andererseits – wer weiß schon was die Zukunft bringt. Ich hatte in den letzten 8 Monaten immer mal Fluchtgedanken…gibt sich wieder…nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird.

Ansonsten geht es mir im Großen und Ganzen ganz gut. Nur der trübe Oktober strengt etwas an…

Intensiv-Fahrschule

Ich habe nun den Führerschein angefangen. Vor etwa 15 Jahren hatte ich es schonmal versucht, aber nachdem ich 2! mal durch die praktische geflogen war, und meine Lebensumstände sich drastisch geändert hatten, habe ich damals aufgegeben. Nun habe ich mich bei einer Intensiv Fahrschule angemeldet. Ich wollte das so, weil ich keine 3 Monate Zeit habe den „Lappen“ zu machen, denn ich wollte u.a. schon den Schein haben, bevor die Heizperiode wieder anfängt. Seit Samstag bin ich dabei und halte hier nun alles dazu fest.

Das Motto dieser Fahrschule ist – In 7 Tagen zum Führerschein

Samstag:

Am vergangenen Samstag Vormittag gings los. Ich hatte keine Vorstellung was mich erwartet und habe mir festes Schuhwerk angezogen, was uns Schülern schriftlich mitgeteilt wurde. Ich konnte nicht wissen, daß wir am Samstag NUR Theorie haben. Und es war soo heiss an dem Tag. Samstag also nur Theorie, 2 Kapitel (von 14). Das war es schon. Insgesamt waren wir 5 Leute. Im Laufe der Theorie habe ich aber festgestellt, dass 3 Schüler ihren letzten Theorietag hatten und ein Typ und ich waren die „Neuen“. Am Samstag ging es nur um folgendes: Wie sieht ein Auto aus, welche Scheinwerfer gibt es, und Rücklichter, Öl schauen usw. Rein technische Dinge.

Sonntag frei/Montag:

Montagmorgen gleich halb 9 wieder in der Fahrschule. Nun waren wir nur zu zweit. Der Typ, anfang 20 schätze ich mal und eben ich. Unser Theorielehrer, der Carsten, ist auch unser Fahrlehrer. Los ging es erst wieder mit Theorie. Zwischen den Theoriestunden gibt es jeweils 15 min. Pause. Danach hatte ich meine erste Doppelstunde. Eine Fahrstunde (Theorie auch) sind 45 min. Ich wusste einiges noch von meinem ersten Anlauf vor 1000 Jahren und das starten klappte gut. Dann auf die Strasse. Da es eine Intensivschule ist, wurde auch gleich mit allem möglichen begonnen. Von wegen erstmal bisschen Stadtverkehr und Auto kennenlernen, NEIN, gleich volle Kanne lernen. Rechts vor Links. Einparken rückwärts, Kreisverkehr, richtiges einordnen in Einbahnstrassen usw.

Damals hatte ich auf einen Golf gelernt. Jetzt ist es ein Hyundai – was eigentlich völlig Latte ist ABER. Ich kam auf das Auto überhaupt nicht klar. Ein völlig neumodisches Ding. Tippschaltung, Motor geht aus, wenn man länger steht usw. Ich kam halt gar nicht drauf klar, war sowieso hypernervös. Die erste Doppelstunde war rum und mir graute vor der 3. Stunde die ich noch zu fahren hatte. Zwischen diesen Stunden hatte ich aber 3 Stunden Pause und bin erstmal wieder heimgefahren. Dann Nachmittags nochmal hin, bin gefahren mitten im Berufsverkehr. Alles im Allem etwas holprig, zu nervös und aufgeregt, zu blöde einfach. Carsten meinte, ich solle mich nicht verrückt machen, es wäre ja auch immerhin erst mein erster Tag.

Was mich am meisten genervt hatte an dem Tag war aber die Tatsache, das ich eben auf das Auto nicht klar kam und dementsprechend wie der erste Mensch gefahren bin. Ich hatte mich nur auf das Auto konzentriert und Carsten musste öfter mal eingreifen. Das machte mich noch nerviger, denn die Verkehrsregeln kenne ich ja soweit! Auch hatte ich ständig das Problem, den ersten Gang nicht reinzubekommen. Immer ist er rausgesprungen, oder ich habe ihn gar nicht erst reinbekommen…dann war noch – ich bin ständig, aber auch STÄNDIG zu weit rechts gefahren, sodas Carsten „Angst“ hatte um das Auto und die parkenden Autos der anderen, bzw. kam auch der Bordstein zu oft zu nah…

Dienstag:

Auch wieder halb 9 da sein und gleich fahren. Ich bemühte mich ruhig und entspannt zu bleiben und Spaß an der Sache zu haben. Immerhin WILL ICH ES JA AUCH! Die ersten 10 Minuten war das Auto nicht mein Freund. Aber alles im Allem klappte es besser. Erstmal! Wieder eine Doppelfahrstunde und nachdem diese vorbei war, meinte Cartsten: Du bist am Anfang gar nicht schlecht gefahren und dann wurdest du richtig schlecht. Was war da los? Ich sagte: Ich weiß es nicht. Ich setze mich selbst unter Druck und weiß nicht warum… Du musst ruhiger werden, und weniger verkrampft. Toll dachte ich mir…und wie soll ich das machen?? Danach Pause, dann Theorie und dann wieder eine Fahrstunde. Diese klappte eigentlich ganz ordentlich. Fahren war wieder – Wohngebiet rechts vor links, links abbiegen, Kreisverkehr, 30iger Zone und Stadtverkehr, rückwärts einparken usw.

Am Abend bzw. als ich im Bett war, bin ich den Tag nochmal durch. Habe mir ständig Mantramäßig selbst gesagt – bleibe entspannt, bleibe ruhig, hab Spaß daran. Morgen klappt es besser.

Mittwoch:

Heute konnte ich etwas länger schlafen, beginn war erst um 10:15 Uhr. Doppelstunde fahren, 45 Pause, dann nochmal eine Stunde fahren. Ich war gefühlt heute entspannter und hatte stellenweise sogar Spaß am fahren. Ich schaffe das, ich kann das – sagte ich mir immer wieder. Danach hatten wir 2 Stunde Pause, dann Theorie. Heute haben wir die Theorie im schnelldurchgang durchlaufen. Carsten war müde und das Thema war Vorfahrtsregeln und Bahnübergänge, Lichtzeichen usw. Da wir das die ganze Zeit ja schon „üben“ gabs eben den Schnelldurchgang. So waren wir gut eine halbe Stunde eher fertig.

Gestern ging es auch schon kurz auf die Autobahn. Aber echt nur kurz, einmal rauffahren, gefühlt 10 Meter gefahren und schon waren wir wieder in der Stadt. Heute auch Autobahn, etwas länger und auch eine andere. Ansonsten das übliche wie Rechts vor Links, Kreisverkehr, bla bla bla und Überlandfahrt. Wir sind nach Freudenberg gefahren. Parken in allen Varianten auch wieder und Wenden in einer zB. Sackgasse, sowie massiv Schulterblick üben im Zusammenhang mit Abbiegen und Spurwechsel.

Heute bin ich echt gut gefahren, was auch Carsten anmerkte. Er sagte mir aber auch – du fährst schon richtig gut, aber manchmal haust du da eine kleine Katastrophe rein. Ich weiß was er meint…heute war 2 mal eine Sache, da könnte ich mir selbst den Kopf aufschlagen.

Einmal sollte ich links abbiegen, in einem Wohngebiet, und habs zu spät gesehen. Ich bremste voll und riss das Lenkrad rum..warum? weil ich bescheuert bin. Ich hatte das gesten schon mal und bin halt einfach weitergefahren. Das war kein Problem. Mein Einsatz heute aber schon! Dann im Kreisverkehr sagte er, die erste Ausfahrt wieder raus. Ich vergas es und es viel mir im gleichen Moment wieder ein und ich bremste wieder heftig und wollte unbedingt aus der ersten Möglichkeit wieder raus. Gab natürlich gemecker – wenn ich die Kreisausfahrt verpasse, soll ich halt noch eine Runde drehen! Ja weiß ich auch, weiß aber nicht warum ich so blöde reflexartig reagiert habe… ich weiß es doch! Ich weiß es wirklich…

Auch mit dem Schulterblick…er hat mir anfangs immer gesagt wann ich das machen muss und dann eben nicht mehr, damit ich es alleine und selbstständig erkenne. Hat meistens gut geklappt, manchmal habe ich es nicht gemacht…ich habe ja den Strassenverlauf gesehen und wusste da ist weder ein Fußgänger, oder ein Radfahrer, beim rechtsabbiegen halt..trotzdem muss ich den Schulterblick machen….ist klar, keine Diskussion…bin halt echt blöd manchmal…

Es sind eigentlich nur Kleinigkeiten, sagt Carsten auch. Aber eben diese Kleinigkeiten brechen mir das Genick. Ich bin zwar heute viel entspannter gewesen und habe auch den Wagen mittlerweile gut im Griff, aber ich haue immer mal was total bescheuertes rein…

Heute war auch so, das ich mich richtig gefreut habe Auto zu fahren und konnte es teilweise kaum erwarten. Nicht nur, damit ich es hinter mir habe. Ich will es wirklich und es ist ja nichts schlimmes.

Ich merke an mir selber, wenn ich gut und selbstständig fahre. Ich erkenne Gefahrensituationen und gehe vom Gas bzw. bremse auch leicht usw. Und ich merke es daran, daß Carsten manchmal anfängt mich zu-zu-labern. Er erzählt dann alles mögliche. Über sein Privatleben, über Nachrichten usw., normale Unterhaltung halt. Also er unterhält sich, ich bleibe einsilbig meist und konzentriere mich aufs Autofahren. Im Gegensatz zu Montag, hat er aber insgesamt echt wenig bis kaum eingegriffen.

Die Theoriestunden sind auch sehr lustig und vorallem interaktiv. Damals hat der Lehrer nur runtergerasselt was anlag. Dieses mal ist es anders. Ich finde, der Lerneffekt ist dadurch auch höher. Wir lachen viel und haben Spaß. Das prägt sich besser ein. Auch sind wir alle per „du“ egal wie alt wir sind. Carsten ist Berliner, redet aber Hochdeutsch. Er kann aber seinen Slang nicht verbergen. Es macht Spaß ihm zuzuhören. Einmal hatten wir einen anderen Theorielehrer, den Klaus. Er kommt aus Erfurt und das „sächsische“ hört man auch voll raus, zudem er ja schon 63 ist. Ist zwar nicht Sachsen, klar, aber eben den typischen Ost Akzent. Herrlich, macht auch Spaß zuzuhören. Ab heute ist Klaus im Urlaub.

Gestern war so, wir hatten eine längere Pause und ich bin ins Gespräch gekommen mit ihm. Er erzählte, daß er seine Frau vor 2 Jahren verloren hat und wie sehr er darunter leidet. Ich erzählte ihm, daß ich meinen Mann verloren habe, jetzt erst im Januar und von dem Zeitpunkt an sprachen Klaus und ich den ganzen Tag zusammen. Er sagte mir, er weiß genau wie es mir geht und ich weiß auch ganz genau wie es Klaus geht. Das hat uns irgendwie verbunden. Wenn wir in den Pausen zusammenstanden legte er immer seinen Arm um mich. Nichts verwerfliches, rein „freundschaftlich“, obwohl wir uns ja gar nicht kennen. Als wir uns gestern verabschiedeten, er hat ja Urlaub ab heute, drückte er mich, wünschte mir viel Erfolg und Glück und nannte mich Schnucki. Fand ich irgendwie total lieb von ihm.

Morgen ist der anstrengenste Tag für mich. Es geht zwar erst um halb 2 los, mit einer Doppelfahrstunde, dann kommt Theorie, dann Doppelstunde begleitendes Fahren. Das heisst, das je eine Stunde nicht nur der Fahrlehrer mit fährt, sonder auch ein Fahrschüler. Um zu sehen, was der jeweils andere für Fehler macht usw. Das kann ich ausblenden, ist mir egal auf der einen Seite und macht mich trotzdem leicht nervös auf der anderen. Naja mal sehen wie es ist, ich will zuerst fahren auf jeden Fall!

Dann Pause, dann gleich weiter mit einer Doppelstunde und einer Einzelstunde. Also fast 3 Fahrstunden am Stück. Nachtfahrt eben…geht eigentlich bis halb 11. Carsten hat heute aber angesprochen das ER entscheidet wann Nacht ist und so haben wir festgelegt alles bisschen straffer zu machen. Wir wären dann etwa eine dreiviertel Stunde bis Stunde eher fertig. Von mir aus, gerne. Stressprogramm und sauanstrengend wird es trotzdem morgen werden.

Wie es mir am morgigen Donnerstag usw ergeht, schreibe ich am Samstag. Samstag ist ja nur wieder Theorie und dann sind auch wieder Neuankömmlinge dabei. Mit der Theorie sind wir beide ja dann fertig. Montag ist theoretische Prüfung. Dienstags die praktischen, wobei ich noch sagen muss – ich fühle mich unsicher, egal wie gut ich mich anstelle, oder noch anstellen werde. Ich habe zum Carsten gesagt, daß ich auf jeden Fall noch ein paar Übungsstunden haben möchte um Sicherheit und Routine zu erlangen.

Führerschein in 7 Tagen ist durchaus möglich, aber nicht für mich. Ich hätte es mir anders gewünscht und auch anderes geplant, aber es hilft niemanden wenn ich mich unsicher fühle. Theorie kann ich, Autofahren auch…nur die beiden Dinge zusammenbringen ist eine andere Sache…ich setzte mich selbst unter Druck und das muss ich loswerden, BEVOR ich zur Prüfung antrete.

In diesem Sinne

Bis dann..

 

P.S. Was ich traurig finde ist, das mein Engel das nicht mitbekommt. Jeden Tag bevor ich gehe verabschiede ich mich von ihm und jeden Tag, wenn ich wieder nach Hause komme begrüße ich ihn und erzähle ihm was am Tag so war. Ich kann aber nicht in sein Gesicht sehen, höre seine Worte nicht die mich beruhigen und motivieren könnten, so wie er es getan hätte…er ist immer in meinen Gedanken und ich bitte ihn jeden Tag mir beizustehen. Zur Zeit vermisse ich ihn wieder so stark. Ich vermisse ihn jeden Tag, aber im Moment eben noch mehr. Jeder hat einen super tollen Rat für mich, finde ich auch in Ordnung. Seine Worte aber, würden mir tiefer ins Ohr dringen. Er hatte so eine gewisse Art…Baby, miss you!

 

 

Mal ganz kurz melden

Die Abstände, in denen ich etwas schreibe, werden immer länger. Zumindest hier, denn langsam gehen mir meine Schreibblöcke aus. Die schreibe ich radikal voll mit dem abgründigen Gedankengut meines Kopfes.

In 3 Tagen sind es 7 Monate…es ist nicht um ein fitzelchen besser geworden, obwohl mir alle immer beschwören, es würde besser. Ich bemühe mich im Alltag mir nichts anmerken zu lassen. Ich habe auch keine Zeit dafür. Ich muss stark sein..sehr stark und tapfer…mein Papa ist ja auch schwer krank…

Ich schreibe also meine Blöcke voll und bin oft schlicht zu müde mich an den PC zu setzten. Ich bin überhaupt in letzter Zeit zu müde etwas zu tun. Wenn es um andere geht, bin ich sofort da. Wenn es aber um mich selbst geht, lasse ich alles schleifen. Ich bekomme den Arsch nicht hoch und es ist mir egal. Schlafbedürfnis ohne Ende. Früher war ich immer ein Frühaufsteher, spätestens um 7 halb 8 war ich aus dem Bett und fit. Heute, wenn nichts weiter anliegt, bleibe ich bis 10 Uhr im Bett. Dann stehe ich auf, gehe meinen Tagesbedarf einkaufen und lege mich dann wieder auf die Couch um weiterzuschlafen. Es geht mir manchmal selbst auf die Nerven, aber ich weiß nichts mit mir anzufangen. Zu tun gäbe es genug…mein Büro endlich mal herrichten, den Kleiderschrank ausräumen…seine Sachen…meine Klamotten könnten auch mal wieder ausgemistet werden, den Flur streichen, selbst das Rasenmähen schiebe ich nun schon eine Woche vor mir her..und 1000 andere Dinge auch.

Wenn ich mal nicht schlafe, lerne ich wenigstens..Führerschein… Jeden Abend kommt Vorderhauszote vorbei und wir spielen ein paar Runden Kniffel. Ist ganz lustig und für ein bis zwei Stunden kann ich alles vergessen. Aber dann holt einen alles wieder ein, denn man kann nicht vor sich selbst weg laufen, oder so tun als wäre alles in bester Ordnung. Dann kommt das Leben wieder zu einem, das ich so nicht gewollt habe…

Morgen habe ich mal wieder meinen Cardio-Termin. Ich habe sowas von keine Lust dazu, war jetzt aber seit 3 Jahren etwa nicht mehr zur Herzkontrolle..hab keine Lust auf das blöde BelastungsEKG. Dok schimpft immer, weil ich mein Soll (für mein Alter 130 Watt) nicht erreiche. Meine Beine machen schlapp hö hö. Aber das geht in das eine Ohr rein und aus dem anderen wieder raus. Solange mein Herz gesund ist, ist es mir doch egal ob ich irgendein Soll erreiche. Morgen wird das sowieso noch lustiger. Seit dem mein Engel gegangen ist, habe ich 11 Kilo zugenommen und bin unfitter den je…aber das bekommt er morgen auf den Tisch geknallt…der soll mich nur in Ruhe lassen und sein scheiß Soll selber erreichen.

Ich bin seit einer Woche dabei, mich um meinen Körper zu kümmern. Es passen einem ja keine Klamotten mehr…unwohl und unschön finde ich mich auch. Die 11 Kilo müssen wieder runter. Ich koche wieder regelmäßig für mich und keinen Dreck. Ich esse wieder, so wie wir früher auch gegessen haben. Nur das mit der Bewegung ist noch so eine Sache, stört mich ja beim schlafen…Scherz…

Naja mal sehen morgen…bin morgen den ganzen Tag auf den Beinen. Ein Termin jagt den nächsten…

Abspaltung meiner Selbst

Die letzten Wochen waren so ganz anders als bisher. In den ersten Monaten bin ich durchgedreht, wer mag es mir verübeln und habe viel Blödsinn gemacht. Nun habe ich einen Weg gefunden, mit dem ich erstmal klar komme. Die Rede ist von meinem „OffiziellenIch“ und meinem „InoffiziellenIch“. Das meiste das ich hier niederschrieb, war mein InOffizielles Ich. Geprägt von Abgründen, Leiden, Desolation…nun das hat sich auch nicht geändert, aber ich habe mich abgespalten. Die Welt dreht sich um einen herum weiter und mit der Zeit kümmert es immer weniger Leute…

Nur ein Mensch in meiner Umgebung sieht mich manchmal weinen, aber das ist ok für mich. Für alle anderen reiße ich mich zusammen, scheine wieder ICH zu sein – für sie. Ich lache, ich kämpfe und helfe, ich verteidige, ich verhalte mich auch mal arschig…ganz normal eben. Ich rede mit niemanden mehr über meine Situation, schaffe mir aber andere Situationen. Ich kümmere mich um meine Eltern, habe einen Kurzzeitjob und kümmere mich um meine eigenen Belange. Auch habe ich einige alte Ketten gesprengt und weiß auch um die Konsequenzen. Aber das ist mir egal..denn – Ich bin der wichtigste Mensch in MEINEM Leben!

Ich laufe nicht mehr wie ein Trauerklos durch die Welt. Wer es nicht weiß, bemerkt es nicht an mir. Es ist mein Päckchen…ich leide nach wie vor wie ein Hund, aber das geht niemanden mehr was an. Ich muss darauf klar kommen, ich muss meinen Weg finden..da kann mir niemand helfen…der, der es könnte ist nicht mehr da! Ich bin auf mich allein gestellt…Freunde? Joar…alles gut….aber sie sind alle nicht das, was ich eigentlich „brauche“. Das macht aber nichts…ich kenne meine Pappenheimer, auch wenn ich es mir anders gewünscht hätte…. aber es überrascht mich auch nicht.

Letzte Woche war ich krank. Es ging los mit Halsschmerzen, konnte kaum schlucken. Das ging 2 Tage so, danach hatte ich Nackenschmerzen. Am nächsten Tag hatte ich Schmerzen am ganzen Körper. Ich habe Rheuma und weiß was Schmerzen sind. Es hat sich aber nicht angefühlt wie Rheuma, es war anders. Es tat einfach nur alles weh…mein ganzer Körper. Die Kopfschmerzen waren dabei das schlimmste. Rheuma fühlt sich an wie extrem starker Muskelkater, oder wie eine heftige Sehnenscheidenentzündung. Kenne ich ja wie gesagt, aber diesmal hat mein ganzer Körper nur gebrannt…das trifft es am ehesten. Ganz komisch, kenne ich nicht… Wenn jemand da war, habe ich versucht mich zusammenzureißen. Klappte mal mehr, mal weniger gut. Aber ich habe es jedesmal heruntergespielt. Was geht es irgendjemand an…so bin ich eigentlich. Ich helfe gerne, bin sehr emphatisch, höre mir stundenlang die „Probleme“ der anderen an..aber was mich selbst angeht – NO – das hat niemanden zu interessieren…und tut es auch nicht…so sind die Menschen eben…komme ich klar drauf, ist ja nichts neues..nur das ich nun alleine mich damit auseinandersetzen muss…Baby du fehlst mir…ich weiß nicht ob ich es schaffe..ich weiß auch nicht, ob ich es schaffen will…

Am Geburtstag meiner Schwester, am 27.08. fängt mein Führerschein an. Geht 14 Tage und wenn alles gut läuft, habe ich am dann meine praktische Prüfung. Dann fange ich richtig an mein Leben umzugestalten. Da wird einiges altes rausfliegen, alles was ins Kapitel der Vergangenheit gehört. Alles das, was mir keinen Vorteil für meine Zukunft bringt.

Hier werde ich sicherlich noch einige Male rumheulen. Es ist mein erstes Trauerjahr…offiziell habe ich es gut weg gesteckt…sollen die das auch ruhig denken, es hinterfragt ja auch niemand…das ist gut so….so kann man/ich am besten feststellen, für wen man echt wichtig ist, und wer nur ein Energievampir ist. Es ist vielleicht hart ausgedrückt, aber warum soll ich mich mit was begnügen was nicht in meinem Sinne ist und mich nur runterzieht, mich aber nicht weiterbringt?

Mein offizielles Ich ist härter geworden, kälter…vielleicht noch stärker, als ich es ohnehin schon immer war. Ich war immer schon ein Einzelkämpfer..mein Mann hat mir gezeigt – kein Mensch ist eine Insel – ich konnte „damals“ sowie heute aber nur festestellen, das dem doch so ist..die letzten 20 Jahre in meinem doch noch jungen Leben, haben mir gezeigt das es wirklich nicht so sein muss…aber so Exemplare wie meinen Engel gibt es nicht sehr häufig..ich kenne keinen anderen..im Ernst…nun bin ich alleine..das war ich von Anfang an. Es ist ok so…

Jeder Mensch hat Krisen im Leben durch die er/sie durchmuss. Das durchkommen ist nicht das Problem. Es ist  – daraus lernen, was daraus mitzunehmen,und nicht aufzugeben…den Schmerz ertragen lernen und trotzdem sein Lachen nicht zu verlieren!

 

6 verdammte Monate

Heute ist der 10. Juli. Es ist ein Sonntag. Es ist heute auf den Tag genau 6 Monate her, das du gegangen bist…am 10.Januar..Sonntag…

Ich weiß gar nicht wie ich es bis hierhin, bis heute, geschafft habe. Für mich steht die Welt immer noch still, dreht sich kaum spürbar weiter. Die Welt um mich herum dreht sich weiter und mit ihr, ich mich auch ein bisschen. Geht ja gar nicht anders.

Mein anderes Leben ergreift immer mehr Besitz von mir. Es bleibt mir schließlich keine Wahl. Das Leben passiert einfach. Das Leben um einem herum.

Ein Verlust wäre weit weniger schmerzlich, wenn es keine Erinnerung gäbe. Es würde jemand fehlen, aber dieser jemand würde einfach ersetzt werden, sodaß alles seinen gewohnten Gang weiter ginge…

Ich befinde mich in einem, diesem, Leben ohne dich. Ich führe ein halbes Leben und doch ist es ein ganzes..irgendwie…

Ich konnte dich nicht retten. Das vermochte niemand. Es war auch nicht so vorgesehen. Egal was wir taten, nichts half. Selbst unsere göttliche Liebe hat nichts ausgerichtet, oder verändert. Es musste so sein und es ist gekommen, wie es kommen musste. Es war geschehen, es ist geschehen und es wird geschehen. Das Schicksal lässt sich nicht ändern, auch wenn einige anderer Meinung sind. Es lässt sich nicht ändern! Es lässt sich beugen und etwas formen, aber das was passieren soll, wird passieren! Es gibt kein Entrinnen.

Ich fasse es immer noch nicht. Ich habe dich sterben sehen, war bei dir als du gegangen bist. Ich denke nicht, dass du gleich zur Tür reinkommst, oder ähnliches. So ist es nicht, ich habe ja gesehen! Aber mein Verstand verweigert nach wie vor die Realität. Ich weiß das du Tod bist…aber mein Verstand lässt es nicht zu die Realität zu akzeptieren. Würde mein Verstand es zulassen, würde ich auf der Stelle Tod umfallen, glaube ich…

Es ist die bisher größte Herausforderung in meinem Leben und ich habe schon echt heftige, verstörende und zerstörende Dinge erlebt. Aber das was ich jetzt durchmache, ist mit nichts zu vergleichen…nicht mal mit den anderen verstorbenen Menschen, die mir sehr am Herzen lagen…nicht mal bei Bienschen….bei ihm trauerte ich ca. 4 Jahre…

Seit einigen Wochen drängt es mich ein Bild zu malen. Ich habe seit Jahren keinen Pinsel mehr in die Hand genommen, es gab auch nichts zu „bannen“. Ich habe aber Angst davor ein Bild zu malen…wenn ich etwas zur Leinwand bringe, etwas banne, dann ist es auch weg. Ich habe Angst was mein Unterbewusstsein zu Tage fördern wird, was es zu bannen gibt. Auf der anderen Seite weiß ich aber auch ganz genau, dass mir das helfen wird. Es war immer so…sobald etwas in einem meiner Bilder gefangen war, löste sich dieses schlechte und dunkle auf. Man könnte auch ganz banal „Maltherapie“ dazu sagen..für mich ist es mehr…für uns war es immer mehr. Mit unseren Bildern haben wir auch Kontakt zu unseren „Wesen“ aufgenommen…ich habe Angst das Bild zu malen das in mir brodelt und raus will. Wenn ich aber beginne, weiß ich auch, wie heftig das werden wird…ich bin nicht bereit dazu…

Etwa eine Woche vorher, hast du zu mir gesagt – ich wäre jetzt frei. Ich habe das schonmal in einem Beitrag angesprochen, weil ich nicht verstanden habe, was du damit meintest. Ich habe mich mit dir niemals gefangen gefühlt. Im Gegenteil! Mit dir war ich frei, so unendlich frei. Nun fühle ich mich gefangen. Gefangen in einer Welt, in einer Zeit, ohne dich!

Zu unserem Hochzeitstag habe ich 12 Rosen gekauft. 11 rote für jedes Jahr unserer Ehe und eine weiße, für das 12. Jahr…als die Rosen anfingen zu verblühen, fand ich es zu banal sie einfach weg zu schmeissen. Ich habe die Essenz aus diesen Rosen gezogen. Das Rosenwasser bringe ich zu dir auf den Friedhof und gieße das Rosenwasser über dein Grab aus. So sickert die Energie in diesen Platz, auch wenn sich dort nur deine sterbliche Hülle verbirgt.

Hochzeitstag auf dem Friedhof

Freitag wollte ich meine Ruhe haben, um letztmalig unsere Tradition durchzuführen. Ich wusste, wenn Geisenheimer und BF da sein würden, hätte es nicht geklappt. Tagsüber war alles soweit gut. Alltag halt und ich selbst konnte mich gut ablenken. Bis zum Abend, da spürte ich schon wie der Knoten mir wieder meine Luft abschnürte.

Ich weinte wieder viel…klar…und um Mitternacht öffnete ich den Krim und trank je ein Glas. Aus deinem Glas und aus meinem Glas. Es standen 2 Gläser auf dem Tisch, doch der Platz neben mir war leer.

Ich trinke das erste und letzte Mal in diesem Jahr mit dir. Das erste Mal, weil es das erste mal ohne dich ist und auch das letzte Mal, weil es ohne dich ist.

Danach ging ich ins Bett und weinte mich in den Schlaf. Am nächsten Tag, Samstag, war ich wie taub. Ich fühlte gar nichts. Ich machte meine Runde wie jeden Samstag. Lotto spielen, einkaufen gehen und ich habe Rosen gekauft. 11 rote Rosen für jedes Jahr unserer gemeinsamen Ehe und eine weiße Rose, für das 12. Jahr. Ich verstaute alles und machte mich los zum Friedhof.

Dort angekommen rupfte ich erstmal Unkraut. Ich pflanzte einen Strauch mit gelben Blüten und gestalte das Grab etwas um. Nachdem ich damit fertig war, setzte ich mich auf die Bank, die unweit von dem Grab steht. Ich rauchte eine und sprach mit meinem Schatz. Ich erklärte ihm, das dieser Tag schlimmer ist, als es unsere Geburtstage waren. Ich redete und redete über alles mögliche. Ich weinte nicht eine Träne an seinem Grab, war aber länger als sonst bei ihm oben.

Ich hatte etwas von dem Krim mit genommen und trank einen Schluck. Den Rest habe ich ihm über sein Grab gegossen. Ich verabschiedete mich und ging wieder nach Hause.

Es war bereits Mittag und es kamen Leute zu besuch. Uli kam vorbei und wir besprachen das weitere Vorgehen bzgl. der Steuersachen, welche ich für sie erledige. Kurze Zeit später kam auch Vorderhauszote vorbei. Er war der einzige, der die Rosen bemerkt hatte. Alle anderen haben sie nicht gesehen…ist nicht schlimm für mich, aber doch bemerkenswert wie die Menschen mit Scheuklappen durch die Gegend rennen und sich „Freunde“ schimpfen.

Am Abend kamen dann Geisenheimer und BF vorbei, es war ja auch schließlich Fussballabend – Deutschland gegen Italien! War ein lustiger und sehr spannender Abend. BF ist nicht über Nacht geblieben, gab auch bisschen Knatsch mit Geisenheimer. Ich war froh darüber. Nicht über den Knatsch, aber das ich nach dem Fussball wieder alleine war.

Dieser, unser 12. Hochzeitstag, war komisch und schwer. Wir haben immer etwas gemacht an diesem Tag. Wir waren bei Körperwelten, auf der DoKumenta in Kassel, haben alle Freizeitparks durch usw. …dieser, der 12. Hochzeitstag, war nun einfach nur leer. Alltag, nichts besonderes mehr..

Ich habe akzeptiert, dass du gehen musstest. Ich akzeptiere nicht, dass du gegangen bist!

Ich habe die Tage einen Spruch von dir gefunden, den du immer wieder mal gerne gesagt hattest, wenn etwas schreckliches passiert war.

„In jeder Widrigkeit des Schicksals steckt ein gleich großer, oder ein noch größerer Keim eines Vorteils“

Seitdem denke ich darüber nach. Was soll das für ein Vorteil sein? Ich sehe keinen. Wie kann ich aber auch einen Vorteil jetzt darin sehen? Das wird etwas sein, das sich mir selbst in einigen Jahren erst erschließen wird…

Bis dann

370

Wolfsheim – Kein zurück

Es gibt keinen Weg zurück
Weißt du noch, wie’s war
Kinderzeit, wunderbar
Die Welt ist bunt und schön
Bis du irgendwann begreifst,
Dass nicht jeder Abschied heißt
Es gibt auch ein Wiederseh’n.

Immer vorwärts, Schritt um Schritt
Es gibt keinen Weg zurück
Was jetzt ist, wird nie mehr ungescheh’n
Die Zeit läuft uns davon
Was getan ist, ist getan
Was jetzt ist, wird nie mehr so gescheh’n.

Es gibt keinen Weg zurück
Es gibt keinen Weg zurück

Ein Wort zu viel im Zorn gesagt
Nen‘ Schritt zu weit nach vorn gewagt
Schon ist es vorbei
Was auch immer jetzt getan
Was ich gesagt hab, ist gesagt
Was wie ewig schien, ist schon Vergangenheit.

Immer vorwärts, Schritt um Schritt
Es gibt keinen Weg zurück
Was jetzt ist, wird nie mehr ungescheh’n
Die Zeit läuft uns davon
Was getan ist, ist getan
Was jetzt ist, wird nie mehr so gescheh’n.

Ach und könnt‘ ich doch nur ein einz’ges Mal
Die Uhren rückwärts dreh’n
Denn wie viel von dem, was ich heute weiß,
Hätt‘ ich lieber nie geseh’n.

Es gibt keinen Weg zurück
Es gibt keinen Weg zurück
Es gibt keinen Weg zurück

Dein Leben dreht sich nur im Kreis
So voll von weggeworfener Zeit
Deine Träume schiebst du endlos vor dir her
Du willst noch leben irgendwann
Doch wenn nicht heute, wann denn dann?
Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her.

Immer vorwärts, Schritt um Schritt
Es gibt keinen Weg zurück
Was jetzt ist, wird nie mehr ungescheh’n
Die Zeit läuft uns davon
Was getan ist, ist getan
Was jetzt ist, wird nie mehr so gescheh’n.

Ach und könnt‘ ich doch nur ein einziges Mal
Die Uhren rückwärts dreh’n
Denn wie viel von dem, was ich heute weiß,
Hätt‘ ich lieber nie geseh’n.

Dieser Titel ist mir die Tage, wieder mal nach längerer Zeit, in die Hände gefallen. In dieser Woche bin ich wieder sehr betrübt…es ist der letzte Termin im ersten Trauerjahr, der mir so richtig den Boden unter den Füßen wegreisst. Am Samstag haben wir unseren Hochzeitstag. Der Tag ist um ein vieles schlimmer, als unsere Geburtstage…

Als ich damals den Titel das erst mal gehört hatte, hat er mir schon die Tränen in die Augen gejagt…umso „wahrer“ bzw. treffender ist er nun.

Ich habe mir die Tage also den Titel angehört..wieder und wieder. Es ist aber auch etwas wundervolles passiert…etwas seltsames und zugleich schönes…ich hörte mir mehrmals „Kein zurück“ an und danach von David Bowie „Space Oddity“, sein Lied zur Beisetzung. Natürlich versank ich in einem Meer aus Tränen und hatte auch etwas Wein getrunken. Der Schmerz war und ist wieder so allgegenwärtig und heftig. Ich konnte nicht mehr, und nachdem Space Oddity fertig war, knallte ich mein Tablet auf die Couch. Trank einen Schluck Wein und drehte mir eine Zigarette, in Gedanken versunken.

Es dauerte eine Weile bis ich bemerkte, daß mein Tablet ein neues Lied angefangen hatte zu spielen, dabei hatte ich es doch ausgemacht. Schon das erste, das komisch war… Mir viel es also auf und ungläubig schaute ich auf mein Tab. Ich hörte das es David Bowie war und in dem Moment als ich eben genau hinhörte; kam die Textzeile

„There’s a starman waiting in the sky“

und ich bin kurzfristig ausgeflippt. Ich hörte mir den Titel „Starman“ nochmal bewusst an und der Song geht schon los mit „Goodbye Love“… dann war ich zunächst wieder verwirrt, denn ich hatte nicht im Sinn ein Zeichen zu erwarten. Der Text handelt von einem Ausserirdischen..passt also irgendwie nicht so recht…oder doch?

Aber fast gleichzeitig erfüllte mich ein warmes Gefühl und ich sagte nur:“Ich weiß Baby, du wartest auf mich…“

Aller Interpretationen zum Trotz – ich hörte erst den Text bei dieser Starman Zeile und das laut und deutlich, obwohl das Lied ja schon angespielt war…Zufall? Es gibt keine Zufälle…es ist einfach so! Zufälle sind bestimmte Verkettungen bestimmter Ereignisse. Wenn wir „Zufälle“ nun erleben, sehen wir das nicht, sondern nur das was wir als „Zufall“ erkennen, denn es passiert alles dann, wenn es passieren soll..egal ob wir die Verkettung dahinter erkennen, oder eben nicht…so war das nun auch gewesen. Ich sollte nun zu diesem Zeitpunkt diesen „Zufall“ haben und es war toll, seltsam und grausam zugleich.

Ich bekomme seit ein paar Tagen aber schon Botschaften. Es passieren merkwürdige Dinge und ich bilde mir ein, daß ist alles mein Engel. Ich komme nur da drauf, weil es erst in dieser Woche passiert…kurz vor unserem Hochzeitstag…

Unbroken

Was ein Wochenende! Ich habe grade eine Flut der Erkenntnisse..komisches Gefühl. Aber fangen wir von vorne an…

Im freien Fall kann man keine Kräfte sammeln. Ich habe etwas Halt gefunden, aus einer Ecke, die ich nicht auf dem Radar hatte, obwohl es so offensichtlich war. Ich spüre, wie es mir hilft und gut tut. Ich sehe seit dem die Dinge anders. In meinem Kopf platzen zur Zeit etliche (Erkenntnis)Seifenblasen. Schon lustig irgendwie. Es fühlt sich seltsam an.

Am Samstag habe ich dann auch noch einen Regenbogen gesehen. Sogar einen doppelten! Vorderhauszote war gerade zu Besuch und ich erzählte ihm, was es mit den Regenbögen aufsich hat.(vorletzter Beitrag) Erst habe ich traurig darüber gemeckert, daß mein Engel unsere Regenbögen mit genommen hat und nun strahlte ein so schöner im Himmel. Ich erzählte ihm also alles darüber und er antwortete mir: „Ein bisschen Glück wünsche ich dir. Wenn nicht dir, wem sonst!“

Als er gegangen war, überkam mich ein warmes, seltsam schönes Gefühl. Ich merkte, das ich der dunklen Stunden trotzend, mich entspannter fühlte. Ich habe Halt gefunden, ohne es gleich zu merken und dann sehe ich auch noch einen wunderbaren Regenbogen. Ein Stück unseres Glücks. Immer wenn wir einen Regenbogen sahen, wussten wir, es passiert etwas Gutes für uns. So war es nun auch. Ich konnte am nächsten Tag, Sonntag, einen neuen Kunden für mein Geschäft an Land ziehen! Und nun sage mir einer, das ist nur Aberglaube!

Ich bedankte mich bei meinem Engel immer wieder, daß er mich gehört hat und mir einen unserer Regenbögen geschickt hat! Einen Regenbogen, den ich schon lange verzweifelt gesucht habe!

Langsam, aber ganz langsam kehrt unsere Magie zurück. Nur, weil er für mich nicht erreichbar ist, heisst es nicht, daß er nicht für mich da ist. Er hat einen Weg gefunden!

Du hast das Herz und ich habe die Ewigkeit!

Regenbogen20161

 

Das Bild ist leider schlecht, habe es mit meinem Handy aufgenommen, ohne Filter, ohne Nachbearbeitung, ohne alles…der Regenbogen war so kräftig in seinen Farben und sowieso auch größer. Er hatte alle Farben, bis zum violetten und er war sehr breit. Man erkennt auch den zweiten Regenbogen.

Als ich den Regenbogen sah, platzen einige Knoten und es hat mich so erfüllt. Ich grinste den ganzen Tag wie ein Honigkuchenpferd und hatte dieses warme Gefühl…erst spät, sehr spät am Abend fiel ich wieder in dieses schwarze, dunkle Nichts…ich bin jedoch sehr  dankbar für das Stückchen Glück, das kann mir niemand nehmen! Es hilft mir, weil ich weiß, es war unser Ding und es lebt noch!

Danke Baby! Love you!