I treasure your love

You can’t run away for ever
But there’s nothing wrong with getting a good head start
You want to shut out the night, you want to shut down the sun
You want to shut away the pieces of a broken heart

Think of how we’d lay down together
We’d be list’ning to the radio so loud and so strong
Ev’ry golden nugget coming like a gift of the gods
Someone must have blessed us when he gave us those songs

I treasure your love
I never want to lose it
You’ve been through the fires of hell, and I know you’ve got the ashes to prove it

I treasure your love
I want to show you how to use it
You’ve been through a lot of pain in the dirt, and I know you’ve got the scars to prove it

Remember everything that I told you, and I’m telling you again that it’s true
You’re never alone, ‚cause you can put on the ‚phones,
and let the drummer tell your heart what to do

Keep on believing, and you’ll discover baby

There’s always something magic
There’s always something new
And when you really really need it the most, that’s when rock and roll dreams come through
The beat is yours for ever
The beat is always true
And when you really really need it the most, that’s when rock and roll dreams come through, for you

Once upon a time was a backbeat
Once upon a time all the chords came to life
And the angels had guitars even before they had wings
If you hold onto a chorus you can get through the night

I treasure your love
I never want to lose it
You’ve been through the fires of hell, and I know you’ve got the ashes to prove it

I treasure your love
I want to show you how to use it
You’ve been through a lot of pain in the dirt, and I know you’ve got the scars to prove it

Remember everything that I told you, and I’m telling you again that it’s true
You’re never alone, ‚cause you can put on the ‚phones,
and let the drummer tell your heart what to do

Keep on believing, and you’ll discover baby

There’s always something magic
There’s always something new
And when you really really need it the most, that’s when rock and roll dreams come through
The beat is yours for ever
The beat is always true

And when you really really need it the most, that’s when rock and roll dreams come through, For you!

Rock and roll dreams come through – Meat Loaf

Baby…es passieren wieder so seltsame Sachen. Ich weiß nicht was ich machen soll..du fehlst mir so wahnsinnig…du würdest mir jetzt nur sagen: „Es passiert alles deinetwegen“..das weiß ich..ich fühle mich allem gewachsen, dennoch ist mir alles zuviel….
Ich liebe dich..du bist und bleibst ein Teil meiner Seele…du wirst immer bei und mit mir sein, egal was ist..das war schon immer so..über alle Jahrhunderte hinweg. Das gibt mir etwas Trost, auch wenn es so unendlich schwer auf meinem Herzen liegt.
Ich finde einen Weg!

 

Mal ganz kurz melden

Die Abstände, in denen ich etwas schreibe, werden immer länger. Zumindest hier, denn langsam gehen mir meine Schreibblöcke aus. Die schreibe ich radikal voll mit dem abgründigen Gedankengut meines Kopfes.

In 3 Tagen sind es 7 Monate…es ist nicht um ein fitzelchen besser geworden, obwohl mir alle immer beschwören, es würde besser. Ich bemühe mich im Alltag mir nichts anmerken zu lassen. Ich habe auch keine Zeit dafür. Ich muss stark sein..sehr stark und tapfer…mein Papa ist ja auch schwer krank…

Ich schreibe also meine Blöcke voll und bin oft schlicht zu müde mich an den PC zu setzten. Ich bin überhaupt in letzter Zeit zu müde etwas zu tun. Wenn es um andere geht, bin ich sofort da. Wenn es aber um mich selbst geht, lasse ich alles schleifen. Ich bekomme den Arsch nicht hoch und es ist mir egal. Schlafbedürfnis ohne Ende. Früher war ich immer ein Frühaufsteher, spätestens um 7 halb 8 war ich aus dem Bett und fit. Heute, wenn nichts weiter anliegt, bleibe ich bis 10 Uhr im Bett. Dann stehe ich auf, gehe meinen Tagesbedarf einkaufen und lege mich dann wieder auf die Couch um weiterzuschlafen. Es geht mir manchmal selbst auf die Nerven, aber ich weiß nichts mit mir anzufangen. Zu tun gäbe es genug…mein Büro endlich mal herrichten, den Kleiderschrank ausräumen…seine Sachen…meine Klamotten könnten auch mal wieder ausgemistet werden, den Flur streichen, selbst das Rasenmähen schiebe ich nun schon eine Woche vor mir her..und 1000 andere Dinge auch.

Wenn ich mal nicht schlafe, lerne ich wenigstens..Führerschein… Jeden Abend kommt Vorderhauszote vorbei und wir spielen ein paar Runden Kniffel. Ist ganz lustig und für ein bis zwei Stunden kann ich alles vergessen. Aber dann holt einen alles wieder ein, denn man kann nicht vor sich selbst weg laufen, oder so tun als wäre alles in bester Ordnung. Dann kommt das Leben wieder zu einem, das ich so nicht gewollt habe…

Morgen habe ich mal wieder meinen Cardio-Termin. Ich habe sowas von keine Lust dazu, war jetzt aber seit 3 Jahren etwa nicht mehr zur Herzkontrolle..hab keine Lust auf das blöde BelastungsEKG. Dok schimpft immer, weil ich mein Soll (für mein Alter 130 Watt) nicht erreiche. Meine Beine machen schlapp hö hö. Aber das geht in das eine Ohr rein und aus dem anderen wieder raus. Solange mein Herz gesund ist, ist es mir doch egal ob ich irgendein Soll erreiche. Morgen wird das sowieso noch lustiger. Seit dem mein Engel gegangen ist, habe ich 11 Kilo zugenommen und bin unfitter den je…aber das bekommt er morgen auf den Tisch geknallt…der soll mich nur in Ruhe lassen und sein scheiß Soll selber erreichen.

Ich bin seit einer Woche dabei, mich um meinen Körper zu kümmern. Es passen einem ja keine Klamotten mehr…unwohl und unschön finde ich mich auch. Die 11 Kilo müssen wieder runter. Ich koche wieder regelmäßig für mich und keinen Dreck. Ich esse wieder, so wie wir früher auch gegessen haben. Nur das mit der Bewegung ist noch so eine Sache, stört mich ja beim schlafen…Scherz…

Naja mal sehen morgen…bin morgen den ganzen Tag auf den Beinen. Ein Termin jagt den nächsten…

Abspaltung meiner Selbst

Die letzten Wochen waren so ganz anders als bisher. In den ersten Monaten bin ich durchgedreht, wer mag es mir verübeln und habe viel Blödsinn gemacht. Nun habe ich einen Weg gefunden, mit dem ich erstmal klar komme. Die Rede ist von meinem „OffiziellenIch“ und meinem „InoffiziellenIch“. Das meiste das ich hier niederschrieb, war mein InOffizielles Ich. Geprägt von Abgründen, Leiden, Desolation…nun das hat sich auch nicht geändert, aber ich habe mich abgespalten. Die Welt dreht sich um einen herum weiter und mit der Zeit kümmert es immer weniger Leute…

Nur ein Mensch in meiner Umgebung sieht mich manchmal weinen, aber das ist ok für mich. Für alle anderen reiße ich mich zusammen, scheine wieder ICH zu sein – für sie. Ich lache, ich kämpfe und helfe, ich verteidige, ich verhalte mich auch mal arschig…ganz normal eben. Ich rede mit niemanden mehr über meine Situation, schaffe mir aber andere Situationen. Ich kümmere mich um meine Eltern, habe einen Kurzzeitjob und kümmere mich um meine eigenen Belange. Auch habe ich einige alte Ketten gesprengt und weiß auch um die Konsequenzen. Aber das ist mir egal..denn – Ich bin der wichtigste Mensch in MEINEM Leben!

Ich laufe nicht mehr wie ein Trauerklos durch die Welt. Wer es nicht weiß, bemerkt es nicht an mir. Es ist mein Päckchen…ich leide nach wie vor wie ein Hund, aber das geht niemanden mehr was an. Ich muss darauf klar kommen, ich muss meinen Weg finden..da kann mir niemand helfen…der, der es könnte ist nicht mehr da! Ich bin auf mich allein gestellt…Freunde? Joar…alles gut….aber sie sind alle nicht das, was ich eigentlich „brauche“. Das macht aber nichts…ich kenne meine Pappenheimer, auch wenn ich es mir anders gewünscht hätte…. aber es überrascht mich auch nicht.

Letzte Woche war ich krank. Es ging los mit Halsschmerzen, konnte kaum schlucken. Das ging 2 Tage so, danach hatte ich Nackenschmerzen. Am nächsten Tag hatte ich Schmerzen am ganzen Körper. Ich habe Rheuma und weiß was Schmerzen sind. Es hat sich aber nicht angefühlt wie Rheuma, es war anders. Es tat einfach nur alles weh…mein ganzer Körper. Die Kopfschmerzen waren dabei das schlimmste. Rheuma fühlt sich an wie extrem starker Muskelkater, oder wie eine heftige Sehnenscheidenentzündung. Kenne ich ja wie gesagt, aber diesmal hat mein ganzer Körper nur gebrannt…das trifft es am ehesten. Ganz komisch, kenne ich nicht… Wenn jemand da war, habe ich versucht mich zusammenzureißen. Klappte mal mehr, mal weniger gut. Aber ich habe es jedesmal heruntergespielt. Was geht es irgendjemand an…so bin ich eigentlich. Ich helfe gerne, bin sehr emphatisch, höre mir stundenlang die „Probleme“ der anderen an..aber was mich selbst angeht – NO – das hat niemanden zu interessieren…und tut es auch nicht…so sind die Menschen eben…komme ich klar drauf, ist ja nichts neues..nur das ich nun alleine mich damit auseinandersetzen muss…Baby du fehlst mir…ich weiß nicht ob ich es schaffe..ich weiß auch nicht, ob ich es schaffen will…

Am Geburtstag meiner Schwester, am 27.08. fängt mein Führerschein an. Geht 14 Tage und wenn alles gut läuft, habe ich am dann meine praktische Prüfung. Dann fange ich richtig an mein Leben umzugestalten. Da wird einiges altes rausfliegen, alles was ins Kapitel der Vergangenheit gehört. Alles das, was mir keinen Vorteil für meine Zukunft bringt.

Hier werde ich sicherlich noch einige Male rumheulen. Es ist mein erstes Trauerjahr…offiziell habe ich es gut weg gesteckt…sollen die das auch ruhig denken, es hinterfragt ja auch niemand…das ist gut so….so kann man/ich am besten feststellen, für wen man echt wichtig ist, und wer nur ein Energievampir ist. Es ist vielleicht hart ausgedrückt, aber warum soll ich mich mit was begnügen was nicht in meinem Sinne ist und mich nur runterzieht, mich aber nicht weiterbringt?

Mein offizielles Ich ist härter geworden, kälter…vielleicht noch stärker, als ich es ohnehin schon immer war. Ich war immer schon ein Einzelkämpfer..mein Mann hat mir gezeigt – kein Mensch ist eine Insel – ich konnte „damals“ sowie heute aber nur festestellen, das dem doch so ist..die letzten 20 Jahre in meinem doch noch jungen Leben, haben mir gezeigt das es wirklich nicht so sein muss…aber so Exemplare wie meinen Engel gibt es nicht sehr häufig..ich kenne keinen anderen..im Ernst…nun bin ich alleine..das war ich von Anfang an. Es ist ok so…

Jeder Mensch hat Krisen im Leben durch die er/sie durchmuss. Das durchkommen ist nicht das Problem. Es ist  – daraus lernen, was daraus mitzunehmen,und nicht aufzugeben…den Schmerz ertragen lernen und trotzdem sein Lachen nicht zu verlieren!

 

6 verdammte Monate

Heute ist der 10. Juli. Es ist ein Sonntag. Es ist heute auf den Tag genau 6 Monate her, das du gegangen bist…am 10.Januar..Sonntag…

Ich weiß gar nicht wie ich es bis hierhin, bis heute, geschafft habe. Für mich steht die Welt immer noch still, dreht sich kaum spürbar weiter. Die Welt um mich herum dreht sich weiter und mit ihr, ich mich auch ein bisschen. Geht ja gar nicht anders.

Mein anderes Leben ergreift immer mehr Besitz von mir. Es bleibt mir schließlich keine Wahl. Das Leben passiert einfach. Das Leben um einem herum.

Ein Verlust wäre weit weniger schmerzlich, wenn es keine Erinnerung gäbe. Es würde jemand fehlen, aber dieser jemand würde einfach ersetzt werden, sodaß alles seinen gewohnten Gang weiter ginge…

Ich befinde mich in einem, diesem, Leben ohne dich. Ich führe ein halbes Leben und doch ist es ein ganzes..irgendwie…

Ich konnte dich nicht retten. Das vermochte niemand. Es war auch nicht so vorgesehen. Egal was wir taten, nichts half. Selbst unsere göttliche Liebe hat nichts ausgerichtet, oder verändert. Es musste so sein und es ist gekommen, wie es kommen musste. Es war geschehen, es ist geschehen und es wird geschehen. Das Schicksal lässt sich nicht ändern, auch wenn einige anderer Meinung sind. Es lässt sich nicht ändern! Es lässt sich beugen und etwas formen, aber das was passieren soll, wird passieren! Es gibt kein Entrinnen.

Ich fasse es immer noch nicht. Ich habe dich sterben sehen, war bei dir als du gegangen bist. Ich denke nicht, dass du gleich zur Tür reinkommst, oder ähnliches. So ist es nicht, ich habe ja gesehen! Aber mein Verstand verweigert nach wie vor die Realität. Ich weiß das du Tod bist…aber mein Verstand lässt es nicht zu die Realität zu akzeptieren. Würde mein Verstand es zulassen, würde ich auf der Stelle Tod umfallen, glaube ich…

Es ist die bisher größte Herausforderung in meinem Leben und ich habe schon echt heftige, verstörende und zerstörende Dinge erlebt. Aber das was ich jetzt durchmache, ist mit nichts zu vergleichen…nicht mal mit den anderen verstorbenen Menschen, die mir sehr am Herzen lagen…nicht mal bei Bienschen….bei ihm trauerte ich ca. 4 Jahre…

Seit einigen Wochen drängt es mich ein Bild zu malen. Ich habe seit Jahren keinen Pinsel mehr in die Hand genommen, es gab auch nichts zu „bannen“. Ich habe aber Angst davor ein Bild zu malen…wenn ich etwas zur Leinwand bringe, etwas banne, dann ist es auch weg. Ich habe Angst was mein Unterbewusstsein zu Tage fördern wird, was es zu bannen gibt. Auf der anderen Seite weiß ich aber auch ganz genau, dass mir das helfen wird. Es war immer so…sobald etwas in einem meiner Bilder gefangen war, löste sich dieses schlechte und dunkle auf. Man könnte auch ganz banal „Maltherapie“ dazu sagen..für mich ist es mehr…für uns war es immer mehr. Mit unseren Bildern haben wir auch Kontakt zu unseren „Wesen“ aufgenommen…ich habe Angst das Bild zu malen das in mir brodelt und raus will. Wenn ich aber beginne, weiß ich auch, wie heftig das werden wird…ich bin nicht bereit dazu…

Etwa eine Woche vorher, hast du zu mir gesagt – ich wäre jetzt frei. Ich habe das schonmal in einem Beitrag angesprochen, weil ich nicht verstanden habe, was du damit meintest. Ich habe mich mit dir niemals gefangen gefühlt. Im Gegenteil! Mit dir war ich frei, so unendlich frei. Nun fühle ich mich gefangen. Gefangen in einer Welt, in einer Zeit, ohne dich!

Zu unserem Hochzeitstag habe ich 12 Rosen gekauft. 11 rote für jedes Jahr unserer Ehe und eine weiße, für das 12. Jahr…als die Rosen anfingen zu verblühen, fand ich es zu banal sie einfach weg zu schmeissen. Ich habe die Essenz aus diesen Rosen gezogen. Das Rosenwasser bringe ich zu dir auf den Friedhof und gieße das Rosenwasser über dein Grab aus. So sickert die Energie in diesen Platz, auch wenn sich dort nur deine sterbliche Hülle verbirgt.

Hochzeitstag auf dem Friedhof

Freitag wollte ich meine Ruhe haben, um letztmalig unsere Tradition durchzuführen. Ich wusste, wenn Geisenheimer und BF da sein würden, hätte es nicht geklappt. Tagsüber war alles soweit gut. Alltag halt und ich selbst konnte mich gut ablenken. Bis zum Abend, da spürte ich schon wie der Knoten mir wieder meine Luft abschnürte.

Ich weinte wieder viel…klar…und um Mitternacht öffnete ich den Krim und trank je ein Glas. Aus deinem Glas und aus meinem Glas. Es standen 2 Gläser auf dem Tisch, doch der Platz neben mir war leer.

Ich trinke das erste und letzte Mal in diesem Jahr mit dir. Das erste Mal, weil es das erste mal ohne dich ist und auch das letzte Mal, weil es ohne dich ist.

Danach ging ich ins Bett und weinte mich in den Schlaf. Am nächsten Tag, Samstag, war ich wie taub. Ich fühlte gar nichts. Ich machte meine Runde wie jeden Samstag. Lotto spielen, einkaufen gehen und ich habe Rosen gekauft. 11 rote Rosen für jedes Jahr unserer gemeinsamen Ehe und eine weiße Rose, für das 12. Jahr. Ich verstaute alles und machte mich los zum Friedhof.

Dort angekommen rupfte ich erstmal Unkraut. Ich pflanzte einen Strauch mit gelben Blüten und gestalte das Grab etwas um. Nachdem ich damit fertig war, setzte ich mich auf die Bank, die unweit von dem Grab steht. Ich rauchte eine und sprach mit meinem Schatz. Ich erklärte ihm, das dieser Tag schlimmer ist, als es unsere Geburtstage waren. Ich redete und redete über alles mögliche. Ich weinte nicht eine Träne an seinem Grab, war aber länger als sonst bei ihm oben.

Ich hatte etwas von dem Krim mit genommen und trank einen Schluck. Den Rest habe ich ihm über sein Grab gegossen. Ich verabschiedete mich und ging wieder nach Hause.

Es war bereits Mittag und es kamen Leute zu besuch. Uli kam vorbei und wir besprachen das weitere Vorgehen bzgl. der Steuersachen, welche ich für sie erledige. Kurze Zeit später kam auch Vorderhauszote vorbei. Er war der einzige, der die Rosen bemerkt hatte. Alle anderen haben sie nicht gesehen…ist nicht schlimm für mich, aber doch bemerkenswert wie die Menschen mit Scheuklappen durch die Gegend rennen und sich „Freunde“ schimpfen.

Am Abend kamen dann Geisenheimer und BF vorbei, es war ja auch schließlich Fussballabend – Deutschland gegen Italien! War ein lustiger und sehr spannender Abend. BF ist nicht über Nacht geblieben, gab auch bisschen Knatsch mit Geisenheimer. Ich war froh darüber. Nicht über den Knatsch, aber das ich nach dem Fussball wieder alleine war.

Dieser, unser 12. Hochzeitstag, war komisch und schwer. Wir haben immer etwas gemacht an diesem Tag. Wir waren bei Körperwelten, auf der DoKumenta in Kassel, haben alle Freizeitparks durch usw. …dieser, der 12. Hochzeitstag, war nun einfach nur leer. Alltag, nichts besonderes mehr..

Ich habe akzeptiert, dass du gehen musstest. Ich akzeptiere nicht, dass du gegangen bist!

Ich habe die Tage einen Spruch von dir gefunden, den du immer wieder mal gerne gesagt hattest, wenn etwas schreckliches passiert war.

„In jeder Widrigkeit des Schicksals steckt ein gleich großer, oder ein noch größerer Keim eines Vorteils“

Seitdem denke ich darüber nach. Was soll das für ein Vorteil sein? Ich sehe keinen. Wie kann ich aber auch einen Vorteil jetzt darin sehen? Das wird etwas sein, das sich mir selbst in einigen Jahren erst erschließen wird…

Bis dann

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Wolfsheim – Kein zurück

Es gibt keinen Weg zurück
Weißt du noch, wie’s war
Kinderzeit, wunderbar
Die Welt ist bunt und schön
Bis du irgendwann begreifst,
Dass nicht jeder Abschied heißt
Es gibt auch ein Wiederseh’n.

Immer vorwärts, Schritt um Schritt
Es gibt keinen Weg zurück
Was jetzt ist, wird nie mehr ungescheh’n
Die Zeit läuft uns davon
Was getan ist, ist getan
Was jetzt ist, wird nie mehr so gescheh’n.

Es gibt keinen Weg zurück
Es gibt keinen Weg zurück

Ein Wort zu viel im Zorn gesagt
Nen‘ Schritt zu weit nach vorn gewagt
Schon ist es vorbei
Was auch immer jetzt getan
Was ich gesagt hab, ist gesagt
Was wie ewig schien, ist schon Vergangenheit.

Immer vorwärts, Schritt um Schritt
Es gibt keinen Weg zurück
Was jetzt ist, wird nie mehr ungescheh’n
Die Zeit läuft uns davon
Was getan ist, ist getan
Was jetzt ist, wird nie mehr so gescheh’n.

Ach und könnt‘ ich doch nur ein einz’ges Mal
Die Uhren rückwärts dreh’n
Denn wie viel von dem, was ich heute weiß,
Hätt‘ ich lieber nie geseh’n.

Es gibt keinen Weg zurück
Es gibt keinen Weg zurück
Es gibt keinen Weg zurück

Dein Leben dreht sich nur im Kreis
So voll von weggeworfener Zeit
Deine Träume schiebst du endlos vor dir her
Du willst noch leben irgendwann
Doch wenn nicht heute, wann denn dann?
Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her.

Immer vorwärts, Schritt um Schritt
Es gibt keinen Weg zurück
Was jetzt ist, wird nie mehr ungescheh’n
Die Zeit läuft uns davon
Was getan ist, ist getan
Was jetzt ist, wird nie mehr so gescheh’n.

Ach und könnt‘ ich doch nur ein einziges Mal
Die Uhren rückwärts dreh’n
Denn wie viel von dem, was ich heute weiß,
Hätt‘ ich lieber nie geseh’n.

Dieser Titel ist mir die Tage, wieder mal nach längerer Zeit, in die Hände gefallen. In dieser Woche bin ich wieder sehr betrübt…es ist der letzte Termin im ersten Trauerjahr, der mir so richtig den Boden unter den Füßen wegreisst. Am Samstag haben wir unseren Hochzeitstag. Der Tag ist um ein vieles schlimmer, als unsere Geburtstage…

Als ich damals den Titel das erst mal gehört hatte, hat er mir schon die Tränen in die Augen gejagt…umso „wahrer“ bzw. treffender ist er nun.

Ich habe mir die Tage also den Titel angehört..wieder und wieder. Es ist aber auch etwas wundervolles passiert…etwas seltsames und zugleich schönes…ich hörte mir mehrmals „Kein zurück“ an und danach von David Bowie „Space Oddity“, sein Lied zur Beisetzung. Natürlich versank ich in einem Meer aus Tränen und hatte auch etwas Wein getrunken. Der Schmerz war und ist wieder so allgegenwärtig und heftig. Ich konnte nicht mehr, und nachdem Space Oddity fertig war, knallte ich mein Tablet auf die Couch. Trank einen Schluck Wein und drehte mir eine Zigarette, in Gedanken versunken.

Es dauerte eine Weile bis ich bemerkte, daß mein Tablet ein neues Lied angefangen hatte zu spielen, dabei hatte ich es doch ausgemacht. Schon das erste, das komisch war… Mir viel es also auf und ungläubig schaute ich auf mein Tab. Ich hörte das es David Bowie war und in dem Moment als ich eben genau hinhörte; kam die Textzeile

„There’s a starman waiting in the sky“

und ich bin kurzfristig ausgeflippt. Ich hörte mir den Titel „Starman“ nochmal bewusst an und der Song geht schon los mit „Goodbye Love“… dann war ich zunächst wieder verwirrt, denn ich hatte nicht im Sinn ein Zeichen zu erwarten. Der Text handelt von einem Ausserirdischen..passt also irgendwie nicht so recht…oder doch?

Aber fast gleichzeitig erfüllte mich ein warmes Gefühl und ich sagte nur:“Ich weiß Baby, du wartest auf mich…“

Aller Interpretationen zum Trotz – ich hörte erst den Text bei dieser Starman Zeile und das laut und deutlich, obwohl das Lied ja schon angespielt war…Zufall? Es gibt keine Zufälle…es ist einfach so! Zufälle sind bestimmte Verkettungen bestimmter Ereignisse. Wenn wir „Zufälle“ nun erleben, sehen wir das nicht, sondern nur das was wir als „Zufall“ erkennen, denn es passiert alles dann, wenn es passieren soll..egal ob wir die Verkettung dahinter erkennen, oder eben nicht…so war das nun auch gewesen. Ich sollte nun zu diesem Zeitpunkt diesen „Zufall“ haben und es war toll, seltsam und grausam zugleich.

Ich bekomme seit ein paar Tagen aber schon Botschaften. Es passieren merkwürdige Dinge und ich bilde mir ein, daß ist alles mein Engel. Ich komme nur da drauf, weil es erst in dieser Woche passiert…kurz vor unserem Hochzeitstag…

Unbroken

Was ein Wochenende! Ich habe grade eine Flut der Erkenntnisse..komisches Gefühl. Aber fangen wir von vorne an…

Im freien Fall kann man keine Kräfte sammeln. Ich habe etwas Halt gefunden, aus einer Ecke, die ich nicht auf dem Radar hatte, obwohl es so offensichtlich war. Ich spüre, wie es mir hilft und gut tut. Ich sehe seit dem die Dinge anders. In meinem Kopf platzen zur Zeit etliche (Erkenntnis)Seifenblasen. Schon lustig irgendwie. Es fühlt sich seltsam an.

Am Samstag habe ich dann auch noch einen Regenbogen gesehen. Sogar einen doppelten! Vorderhauszote war gerade zu Besuch und ich erzählte ihm, was es mit den Regenbögen aufsich hat.(vorletzter Beitrag) Erst habe ich traurig darüber gemeckert, daß mein Engel unsere Regenbögen mit genommen hat und nun strahlte ein so schöner im Himmel. Ich erzählte ihm also alles darüber und er antwortete mir: „Ein bisschen Glück wünsche ich dir. Wenn nicht dir, wem sonst!“

Als er gegangen war, überkam mich ein warmes, seltsam schönes Gefühl. Ich merkte, das ich der dunklen Stunden trotzend, mich entspannter fühlte. Ich habe Halt gefunden, ohne es gleich zu merken und dann sehe ich auch noch einen wunderbaren Regenbogen. Ein Stück unseres Glücks. Immer wenn wir einen Regenbogen sahen, wussten wir, es passiert etwas Gutes für uns. So war es nun auch. Ich konnte am nächsten Tag, Sonntag, einen neuen Kunden für mein Geschäft an Land ziehen! Und nun sage mir einer, das ist nur Aberglaube!

Ich bedankte mich bei meinem Engel immer wieder, daß er mich gehört hat und mir einen unserer Regenbögen geschickt hat! Einen Regenbogen, den ich schon lange verzweifelt gesucht habe!

Langsam, aber ganz langsam kehrt unsere Magie zurück. Nur, weil er für mich nicht erreichbar ist, heisst es nicht, daß er nicht für mich da ist. Er hat einen Weg gefunden!

Du hast das Herz und ich habe die Ewigkeit!

Regenbogen20161

 

Das Bild ist leider schlecht, habe es mit meinem Handy aufgenommen, ohne Filter, ohne Nachbearbeitung, ohne alles…der Regenbogen war so kräftig in seinen Farben und sowieso auch größer. Er hatte alle Farben, bis zum violetten und er war sehr breit. Man erkennt auch den zweiten Regenbogen.

Als ich den Regenbogen sah, platzen einige Knoten und es hat mich so erfüllt. Ich grinste den ganzen Tag wie ein Honigkuchenpferd und hatte dieses warme Gefühl…erst spät, sehr spät am Abend fiel ich wieder in dieses schwarze, dunkle Nichts…ich bin jedoch sehr  dankbar für das Stückchen Glück, das kann mir niemand nehmen! Es hilft mir, weil ich weiß, es war unser Ding und es lebt noch!

Danke Baby! Love you!

Die Büchse der Pandora

Du hast mich gezähmt, in jeglicher Hinsicht, ohne etwas dafür zu tun..scheinbar. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht es war einfach so, seit dem ersten Tag. Ich war ein anderer Mensch mit dir. Ich habe nichts vergessen und vieles behalten. Aber meine Dämonen sind ausgebrochen… Alles „niedere“ beherrscht mich.

Es ist/war wie eine Art Befreiung, aber ich habe mich doch niemals gefangen gefühlt!?

Wenn ich mich nun selbst betrachte, gefällt mir nicht was ich sehe. Ich bin tief an meinen Kern gelangt. Ich erkenne nun meine Dämonen. Ich erkenne, das ich sie entfesselt habe. Ich erkenne, daß dies kein Weg für mich ist!

Ich bitte dich jeden Tag um Hilfe. Mir gefällt der Gedanke, daß du mir geholfen hast. Warum sonst fällt mir ausgerechnet gestern auf, daß etwas nicht stimmt, daß mir etwas „Gegenläuft“. Das ich doch gar nicht so bin?!

Es war wie eine Seifenblase. Man sieht sie wie sie schillernd im Winde tanzen und dann macht es irgendwann „Pitch“. In dem Moment wenn sie platzen, versteht man auf einmal. Man erkennt, man begreift. So fühlt sich Erkenntnis an. In dem Moment wenn es „Pitch“ macht, fällt der Groschen….

Ich habe in den letzten Monaten die Büchse der Pandora geöffnet und alle meine Dämonen rausgelassen. Nun will ich sie wieder schließen. Ich will diesem Weg nicht länger folgen. Doch durch welche Tür soll ich gehen? Sie sind alle dunkel. Woher weiß ich, welche Tür die richtige ist, welcher Weg der richtige ist?

Ich sehe eine Witwe. 39 Jahre alt. Sie dreht komplett durch, dreht total ab, ist nicht sie selbst. „So kenne ich dich gar nicht“ hörte sie schon öfter…

Ich sehe eine Witwe. 39 Jahre alt. Sie fühlt sich verloren und ihr Leben besteht nur aus Schmerz. Ihre Sehnsucht wächst…

Ich war heute auf dem Friedhof. Als ich das Grab vom Unkraut befreite, sah ich etwas wunderbares. Ich verstehe es gar nicht. Es wächst ein Rosenstock aus seinem Grab. Ich habe diesen nicht gesetzt, und auch sonst niemand. Es ist nur ein „Stängel“ bisher, aber eindeutig ein Rosenstock. Ich betrachtete ihn verwundert und schaute mich um. Im Winter dachte ich, der trockene Busch hinter seinem Grab wären Rosen, aber da lag ich falsch. Nun sprießt ja alles und es sind keine Rosen… Da sind in der Nähe überhaupt keine Rosen. Rhododendren, Buchsbäumchen und Fuchsien wachsen dort bzw. auf den anderen Gräbern. Rosen verbreiten sich nicht über Flugsamen, oder sowas….denke ich…

Ich schaute mich um und suchte nach einem Grund, warum diese Pflanze aus seinem Grab wächst. Ich fand nichts, es gibt wirklich keine Rosen in der näheren Umgebung. Der kleine Rosenstock sieht auch nicht aus wie gepflanzt. Ich hätte ihn nicht an diese Stelle gesetzt, er wächst etwas am Rand des Grabs, aber auf seinem Grab.

Ich war verwirrt und gleichzeitig erfüllt. Es wächst eine Rose aus seinem Grab! Ich verstehe nicht woher sie kommt, aber ich finde es so toll..so wunderbar…lässt er die Rose wachsen? Ein schöner Gedanke…selbst wenn nicht, woher kommt sie dann? Es gibt keine Zufälle…und doch scheint es so zu sein. Warum ausgerechnet eine Rose…als Unkraut angeflogen? Glaube ich nicht…

Aberglaube – Unser Glück

Wo sind die Regenbögen geblieben?

Mir ist es schon vor Wochen aufgefallen – ich sehe gar keine Regenbögen mehr. Die Regenbögen waren unser eigener Aberglaube. Wir haben sehr oft Regenbögen gesehen, und oft auch doppelte. Jedesmal haben wir uns gegenseitig aufmerksam gemacht, wenn einer einen Regenbogen gesehen hat. Dann gab es einen Kuss und wir wussten, es passiert was Gutes. So war das immer! Ich weiß, Selbstprophezeiung nennt man das, aber es funktioniert eben auch im Positiven. Ich habe jeden Regenbogen ausnahmslos photographiert. Ich habe Hunderte Bilder von Regenbögen…

Es regnet schon wieder viel zu viel im Jahr, was mich dazu brachte meine liegen gebliebenen Dinge auch mal in Angriff zu nehmen. So habe ich schon vor geraumer Zeit mal angefangen, meine Bilder zu sortieren. Dabei ist mir aufgefallen, daß das letzte Regenbogenbild ein Datum aus dem Oktober, vergangenen Jahres, zeigt. Die Monate seiner Pflege bzw. in der ersten Zeit nach seinem Tod, habe ich sicherlich nicht darauf geachtet einen Regenbogen zu finden. Der letzte war im Oktober, und Schatz lag in seinem morphingetränkten Schlaf… Seit Wochen achte ich aber darauf, es regnet ja unentwegt. Ich sehe keinen Regenbogen. Wenn ich zu Hause bin, oder auch wenn ich unterwegs bin, suche ich jedesmal den Himmel ab. Einen Regenbogen finde ich nicht!

Es ist skurril, absurd und unglaubwürdig…es ist jedoch tatsächlich so! Heute regnet es wieder viel, zwischen durch sogar mit Sonne. Eigentlich beste Voraussetzung für das physikalische Schauspiel am Himmel. Der Sonnenwinkel passte. Auch die Uhrzeit passte…so hätte ich heute einen Regenbogen in meinem Wohnzimmerfenster sehen müssen…es ist keiner entstanden…

Baby?… warum hast du unsere Regenbögen mitgenommen?

Heute vor einem Jahr

hatte Schatz einen Termin zum Lungenröntgen. Er hustete schon eine ganze Weile und spuckte Blut,mal mehr, mal weniger. Wir hatten eigentlich keine Vorstellung, oder Ahnung, was dabei herauskommen könnte. Nachdem das Lungenröntgen vorbei war und Schatz zum Gespräch gerufen wurde, hat sich alles verändert. Er kam mit finsterer Miene aus dem Sprechzimmer und sagte nur: „Die Dame hat gesagt, da müsste dringend was gemacht werden…“ Wir machten dann einen Termin für ein Thorax CT…da hatten wir die Bestätigung vom Anfang vom Ende…

Seit ein paar Tagen denke ich daran, wie es war. Seit dem Kranzplatzfest eigentlich, denn da waren wir beide noch letztes Jahr gemeinsam gewesen…jetzt fängt es aber richtig an – was alles vor einem Jahr war!

Ich bin grade nicht in einer Trauerwelle, mir geht es eigentlich gut soweit. Nur…ich weine nach wie vor jeden Tag. Ich kann nichts dagegen machen, manchmal laufen die Tränen einfach so aus meinen Augen. Als ich auf dem Biebricher Höfefest war, vergangenes Wochenende, hatte ich 2 Tage nicht geweint. Aber am Sonntag ich hörte einen bestimmten Musiktitel und da brach es voll aus mir heraus. Plötzlich, ohne Vorwarnung. Es fühlte sich an als hätte ich versucht alles zu verdrängen, was zum Scheitern verurteilt war, denn verdängen ist nicht!  Ich weinte wie schon lange nicht mehr, in dieser Intensität.

Es war wieder einer dieser Abende, an denen ich anfing zu betteln..zu flehen. Ich möchte in deine Arme genommen werden. Du hattest diese besondere Gabe. Wenn jemand verzweifelt war, hast du denjenigen in deine Arme genommen. Deine Flügel um ihn/sie gelegt und es hat geholfen. Du hast immer etwas geflüstert und die Verzweilfelten schienen gelöster zu sein. Und so war es dann auch. Ich brauche dies mehr denn je. Dein sanftes schaukeln, dein Flüstern – das alles gut wird. Nimm mich in deine Arme…

Ich bin in 1000 Foren unterwegs. Trauerforen usw. Alle sagen das gleiche: Es wird besser – es wird leichter und erträglicher – fühle das Gleiche, hab das gleiche Schicksal bla bla bla. Sie meinen es ehrlich und gut, aber mir hilft das nicht. Ich brauche den Trost von dir, so lächerlich es sich anhören mag. Mir fehlt etwas, um dich loslassen zu können. Mir fehlt dein Trost! Mir fehlt der Impuls der mir sagt, daß alles gut wird…

Ich wehre mich mit Händen und Füßen gegen mein derzeitiges Dasein. Ich will nicht, wie es nun ist! Als ich so verzweifelt war, kam Avni vorbei. Ich wollte nicht das er mich so sieht, konnte es aber nicht verbergen. Wir redeten und er sagte.“ Du musst loslassen. Es macht dich sonst kaputt.“ Einerseits hat er ja Recht, auf der anderen Seite versteht er es auch nicht..wie alle…

Er versuchte mir den Trost zu geben, den ich brauchte. Ich fing wieder an zu weinen. Avni zog kurz los, wollte an den Kiosk und fragte ob er gleich nochmal kommen dürfe. Ich bejahte, auch wenn ich eigentlich meine Ruhe haben wollte.. Nach etwa einer halben Stunde klopfte er wieder an die Tür. Er hatte was zu trinken dabei und wir redeten wieder sehr lange miteinander. Der Alkohol half mir meine Gedanken zu verdrängen und ich weiß nicht genau wie es dazu gekommen ist, aber Avni setzte sich neben mich und nahm mich in den Arm. Er küsste mich auf die Stirn und mir ging ein Schauer durch den Körper. Der Rest ist Geschichte….

Bis dann