Intensivfahrschule 4 BESTANDEN

Ich habe die Nacht schlecht geschlafen. Weniger, wegen der Aufregung, mehr weil ich einfach scheisse geschlafen habe und komisch geträumt. Dauernd wach war ich auch. Nun gut. Aufgestanden und habe mich gar nicht so gut gefühlt. Na Klasse Voraussetzung für die Prüfung.

Um halb 12 rief mich die Fahrschule an und meinte, ob ich etwas früher kommen könnte, der LKW Fahrer ist durchgefallen. Super dachte ich mir, dann muss ich nicht mehr so lange warten. Bin auch gleich los dann. Sollte ursprünglich um 13 Uhr da sein, dann hieß es viertel vor 13 Uhr. Ich war dann schon um halb 1 da.

Dann kam der nächste Schock. Ich war die ganze Zeit nicht soo aufgeregt. Ich kann ja fahren, sagte ich mir immer wieder und ging auch immer wieder meine Schwachpunkte durch. Ich kam also an und es hieß, Carsten schafft es nicht, ich fahre entweder mit Vitali, oder mit Klaus. Klaus müsste aber erst aus Offenbach kommen. Ich stelle mich also darauf ein, mit Vitali zu fahren. War schon mal Punkt 1 – ich fahre nicht mit meinem Fahrlehrer…Punkt 2 war – mein Prüfer, den ich schon kennenlernen durfte, ist gestorben am Mittwoch (Aneurysma) .. toll…auch noch ein anderer Prüfer. Ich habs nicht so mit fremden Menschn und mein Stresspregel stieg. Ich versuchte mich zu beruhigen. GEgen viertel vor 1 kam dann auch der Prüfer. Vitali hatte noch Theorieunterricht bis viertel nach 13 Uhr. Klaus war auch noch nicht da.

Die Stimmung entspannte sich langsam wieder, aber diese Grundaufregung hatte ich die ganze Zeit. Carsten kam dann doch, aber nur kurz. Er sagte, er kann nicht mit mir fahren, er muss den LKW wieder zurückbringen. Wünschte mir alles Gute und „ich solle ihn glücklich machen“. Ich gebe mir alle Mühe, nur für dich – antwortete ich ihm. Gegen 13 Uhr kam dann Klaus die Tür reingeschneit. Oh toll – dachte ich mir – dann fahre ich doch mit Klaus. Wir haben das gleiche Schicksal und haben uns auch von Anfang an super verstanden. Das beruhigte mich auch wieder ein Stück. Um 20 nach 1 ging es endlich los.

Normalerweise wird zuerst abgefragt, wie die Lichter sind und angehen und auch wie der Scheibenwischer geht usw und auch der Motorraum zwecks Öl prüfen usw. Haben wir alles nicht gemacht. Der Klaus und der Prüfer kennen sich gut und haben sich 10 Jahre nicht gesehen, wie er mir später erzählte. Die beiden waren nur am labern. Ich blieb voll konzentriert und habe nur auf die Anweisungen gehört. Zuerst normale Stadtfahrt, dann raus auf die Autobahn. Alles kein Problem. Auf der Autobahn sagte der Prüfer irgendwann – oh hier hätte ich runtergewollt, na dann eben die nächste Ausfahrt. Gut, kommt davon, wenn man nur am schwätze ist hihi. Also nächste Ausfahrt dann runter und wieder rauf auf die Autobahn. Hat natürlich super geklappt, Autobahn kann ich gut he he.

Dann Ausfahrt Biebrich und etwas in Biebrich rumgekurvt. Ich habe ALLE Rechts vor Links gesehen – zum Glück. Hatte paar mal echt blödige und stressfördernde Situtionen mit Hindernissen und entgegenkommende Autos in einer engen Strasse, aber alles gemeistert, während die beiden anderen nur am weitererzählen waren. Total geil!

Irgendwann sagte der Prüfer zu mir dann – und? wollen wir nach Hause? Ich so – joar, ok. Wir sind dann aber nicht zur Fahrschule gefahren, an der wir ja gestartet waren, sondern zum Tüv. Auf dem Tüv Gelände sollte ich dann den Wagen hinter einem anderen parken. Das war aber ein Witz, den der Wagen stand alleine da…also nur so ein halb einparken irgendwie, ansonsten habe ich gar nicht eingeparkt..so richtig halt. Zwischen der Frage ob wir nach Hause wollen und dem ankommen am Tüv, fing der Prüfer auch mich an zuzutexten. Ich redete halt schon, aber hatte noch mehr konzentration dann. Wäre blöd gewesen, auf den letzten Metern doch noch zu verhauen!

Der Prüfer hat mir dann gratuliert und noch einen Witz gemacht. Dann meinte er noch, ich würde schon sehr gut fahren, aber da waren so 2, 3 kleine Dinge. Ich fragte ihn was genau. Er sagte mir, beim anfahren würde ich manchmal etwas ruckeln, aber das wäre absolut bedeutungslos, käme halt drauf an wie ein Auto ist und wie man es kann, ist nichts schlimmes eben. Würde ich schon hinbekommen irgendwann. Ich habe den Wagen sogar einmal abgewürgt, das hat ihn überhaupt nicht interessiert…

Dann hakte ich nochmal nach und er meinte, die andere Sache wäre – ich hätte 2, 3 mal beim Spurwechsel zu spät Schulterblick gemacht. Sollte ich mir unbedingt antrainieren. Der Gag ist, ich wusste es jedesmal das ich da nicht sorgfältig genug war. Macht nichts. Lerne ich schon! Ansonsten wäre ich ein sehr guter Anfänger, alles problemlos und soweit ein sicherer, vorausschauender Fahrer. GEIL!!!! Wir haben uns dann verabschiedet und ich habe mit Klaus noch eine Zigarette geraucht. Dann sind wir zurück gefahren zur Fahrschule. Vor uns fuhr aufeinmal Carsten. An der Ampel standen wir hinter him und er machte Zeichen. Ich hob beide Daumen hoch und er klatschte in die Hände. An der Fahrschule angekommen, sagte ich auch Fr. König ich hätte bestanden. Sie sprang auf und drückte mich feste.

Sie freute sich so sehr mit mir, das ich bestanden habe, denn es war ja erst so ein HickHack – soll ich in die Prüfung, oder nicht (also letzte Woche), lieber mehr Fahrstunden und jetzt hat es auf Anhieb geklappt. Dann kam Carsten rein und ich umarmte ihn auch noch mal und sagte ihm, was für ein super Fahrlehrer er mir war. Er bedankte sich und freute sich über das Lob. Danach haben Klaus und ich und eine andere Fahrschülerin noch eine draussen geraucht und ich habe mich dann verabschiedet. Ich sagte aber, wenn ich mein Auto habe, käme ich mal vorbeigefahren. Ja mach das – sagten alle, und dann bin ich gegangen. Auf dem Weg zum Bus habe ich dann allen meinen Leuten bescheid gesagt.

Fazit: Die Prüfung war cool. Ich war cool. Ich war gar nicht mehr aufgeregt, als ich im Auto saß. Ich bin gefühlt nur Autobahn und etwas Rechts vor Links in Biebrich gefahren. Ich habe kein einparken gemacht, so richtig eben, kein Wenden, keine Vollbremsung, keine Überlandfahrt…Klaus sagte mir, weil ich wegen der Vollbremsung frage, ja das wäre jetzt schon zu machen in der Prüfung, aber der Herr *Namevergessen* macht das nie. So geil, trotzdem hatte ich mich irgendwie darauf gefreut.

Ich war so voller Endorphine und freue mich mich Bolle. Als ich nach Hause kam schlug das ganze erstmal schlagartig um. Ich kam in meine Wohnung rein und sagte dem Photo meines Engels, daß ich bestanden habe. In dem Moment wurde mir voll bewusst, das ich in meiner „leeren“ Wohnung bin und diesen Meilenstein in meinem Leben ihm nicht erzählen kann. Ich tat es trotzdem, sowie ich ihm immer alles erzähle, aber ich habe mir in diesem Moment so gewünscht, daß er hier wäre. Scheisse halt….

Hab dann den Dingen freien Lauf gelassen, mir die Tränen getrocknet und dann bin ich zum Edeka. Habe denen auch die frohe Kunde berichtet und mir was zu trinken geholt. Das muss doch gefeiert werden…Auf dem Weg zum Edeka ist mir Vorderhauszote begegnet und hat mir gratuliert. Er käme gleich mal rüber und dann feiern wir zusammen.

So..ich habs geschafft, war ne harte Ausbildung, aber auch eine absolut geile Zeit mit meiner Fahrschule. Intensivfahrschule Emberger in Wiesbaden! Danke für alles!

Intensivfahrschule 3

Die letzte Woche hatte ich ja „frei“ bzw bin letzten Freitag gefahren. War ganz entspannt, war 2 Stunden Überland. Dann in dieser Woche Mittwoch, Donnerstag und Freitag.

Alles im allem fahre ich sehr gut. „Ich weiß nicht was du hast, aber du fährst doch wie ein Profi“ sagte Carsten die Tage. Sehr lieb von ihm das zu sagen. Ich weiß aber, wenn ich meine Ausetzer nicht dauernd hätte, wäre ich besser. So gefühlt für mich selbst.

Die Aussetzer sind deutlich weniger geworden und insgesamt hätte ich eine sehr gute Lern/Leistungssteigerung. Mal sehen ob ich alles noch so weit zusammenbekomme.

Mittwoch war nur Autobahn wieder. Rauf und runter, immer wieder. So 6,7 mal. Dann längere Strecke fahren. Durch Baustellen, mal die 130 ausreizen usw.. Das geilste war aber, ich habe selbstständig entschieden wann ich wen überholen will und es hat Spaß gemacht. War einfach nur geil. Beim wiedereinscheren nach rechts, Schulterblick, dann rechte Fahrspur. Beim Schulterblick habe ich ein paar mal gesehen, wie Carsten die Augen zu hatte und ganz entspannt in seinem Sitz saß. Erst dachte ich – ups – aber dann – naja so schlecht kann ich ja nicht fahren, wenn er sich entspannt. LOL. Autobahn hat einfach nur Laune gemacht.

Donnerstag, auf dem Weg zur Fahrschule, ist mir im Bus beim Kaugummikauen eine Plombe rausgefallen. Oh man dachte ich mir, muss das sein?? Schmerzen hatte und habe ich keine bisher. Essen kann ich rechtsseitig, damit mir die Zahnwand nicht bricht, aber blöd ist es schon…

Donnerstag war Kombinationsfahrt von allem. Autobahn, Überland, Stadtfahrt. Ich hatte wie immer diese Nervosität, zwar wesentlich weniger als sonst, aber trotzdem bin ich aufgeregt gewesen. Ich bringe mich dann immer etwas runter, in dem ich mir selbst sage: „Du kannst das, du hast Spaß dran und selbst wenn was sein sollte, Carsten greift ja ein.“ Selbst als Fußgänger gehe ich die Vorgänge durch zB. abbiegen mit Blinker setzen, Schulterblick etc. Manchmal schauen mich die Leute dumm an, aber das ist mir egal, es hilft mir.

Autobahn war wieder in Ordnung, Überland eigentlich auch, und im Stadtverkehr bin ich auch gut durch gekommen. Kleinere Aussetzer waren meist eigentlich nur  mal Schulterblick vergessen, oder enge Kurven im 2. Gang versuchen.

Was aber sehr gut war, an dem Tag sind die Leute alle gefahren wie gestört, aber ich hab alles gesehen. Ein paar mal sind andere Autos einfach so aus Nebenstrassen rausgedonnert, ohne zu schauen, ich hatte Vorfahrt. Es war oft sogar sehr knapp, aber ich habe es geregelt bekommen und Carsten hatte nur seinen Fuß über der Bremse schweben lassen, hat aber nicht eingegriffen. Rückwärts ausparkende Autos genauso. Ohne zu schauen einfach raus. Ich konnte alles meistern und bin auch ruhig geblieben. Bei einer Situation ist Carsten aber ausgeflippt, aber nicht wegen mir. Wir kamen von der Deponie/Steinbruch in den Kreisel. Der Kreiseln wo es in die Stadt geht, nach Kastel, oder Biebrich. Der Kreisel ist meist sehr belebt, vorallem mit LKW die zur Deponie wollen. Ich fuhr in den Kreisel rein und sollte die 2. Ausfahrt raus Richtung Biebrich. Kurz vor der 2. Ausfahrt schossen ein LKW und ein nachfolgendes Auto in den Kreisel rein, haben mich total geschnitten. Carsten brüllte: „Ja tut mir leid das wir hier fahren!!!“ und hat sich etwas aufgeregt, wie unachtsam andere sind. Ich lachte und meinte:“Die sehen ein Fahrschulauto und denken sich – na den schocken wir mal.“

Freitag war der beste Tag. Wieder 2 Stunden alles mögliche. Meistens waren wir im Stadtverkehr. Ich habe geschaltet wie eine Blöde, die engen Kurven im 1. Gang gefahren, bis auf einmal nur den Schulterblick vergessen, einparken hat gut geklappt usw. Er hat mich die meiste Zeit im Auto zugetextet und ich habe mich mit unterhalten. Bei Situationen, bei denen ich aber genau aufpassen musste, habe ich mich konzenriert. War super entspannt einfach. Das allerbeste aber war – Gefahrenbremsung. Die Vollbremsung ist wieder aufgenommen worden in der Prüfung und das sollten ich nun machen.

Wir fuhren auf einer ruhigen Industriestrasse und ich sollte im 2. Gang auf ca. 30 beschleunigen und dann mit allem was ich habe auf Kupplung und Bremse gleichzeitig treten. Ich beschleunigte und Carsten sagte JETZT und ich stiefelte voll drauf und fands gut. Carsten wollte es nochmal machen. Er meinte ich hätte einen ganz kurzen Moment gezögert und nicht voll durchgetreten. Ich dachte mir so: Was? Das war doch gut, aber wenn du das anders willst…“

Wieder beschleunigt, er sagt JETZT und ich bin wieder voll in die Eisen gestiegen. Dann war Carsten zufrieden und meinte, ging ja schnell bei dir. Bei den meisten anderen bräuchte er 3, 4 Anläufe bis sie sich trauen, oder es überhaupt hinbekommen. Fand ich geil. Als ich merkte das wir Richtung Fahrschule fuhren, sagte ich:“Oh schon vorbei? Ich könnte noch ne Stunde fahren“. Carsten meinte:“ Ich nicht…habe noch andere“ wir lachten.

Ich bin aus dem Auto ausgesteigen und war irgendwie voller Endorphine. Freitag war der coolste Tag. Es ist nichts passiert, was mich die Prüfung kosten könnte. Bei paar Sachen würde der Prüfer zwar was sagen, aber das wäre nicht so wild alles.

Donnerstag und Freitag sind wir auch teilweise Prüfungsstrecken abgefahren und Carsten hat mir eine Memge Tipps gegeben. Einmal war ich mir nicht sicher ob ich einen Radfahrer überholen sollte. Sonst sollte ich, wenn möglich, aber dieses mal sagte er, ich sollte im Zweifel lieber hintendran bleiben, auch beim Bus. Es ginge darum, das es ja meine Prüfzeit ist und wenn es irgendwo bummelt, wäre das doch nur zum Vorteil für mich. Ein guter Tipp war auch – bei einer Strasse sollte ich wenden. Er sagte mir, ich solle diese Strasse einfach weiterfahren, da wäre ein Kreisel am Ende. Nicht nur das ich ortskenntnis beweisen würde, wäre es halt das einfachste zum Wenden. Ich hoffe nur, das wir 1. auch diese Strasse fahren in der Prüng und vorallem 2. das ich die Strasse auch wieder erkenne.

Ich kam in eine Situation, sehr enge Strasse und der von rechts hatte Vorfahrt und ich hatte Vorfahrt von einem von links. Es war aber so eng und blöde, da hat Carsten gesagt – wenn so eine Situation kommt, dürfte ich ruhig den Prüfer fragen, ob mein Fahrlehrer mir helfen dürfte. Weil sowas war echt bescheuert.

Am Donnerstag lobte ich Carsten. Er ist ein super guter Fahrlehrer und er hat mir die Angst vor der Autobahn genommen. Er lachte und meinte, ich sollte mit dem Lob warten, bis ich die Prüfung bestanden habe. Ich lachte und meinte, das wäre egal, du ist einfach gut und wenn ich durchfalle ich es nicht deine Schuld.

Eine Situation fällt mir grade auch ein, die war auch soo cool. Biebrich. Sehr eng alles und ich stand in einer „Vorfahrt achten Strasse“. Ein Auto nach dem anderen kam von links, ich sollte rechts in die Strasse einfahren. Carsten konzentrierte sich darauf eine Lücke zu finden, wie ich auch. Da kam eine Lücke und ich fuhr vor und schaute nach rechts und bremste sofort wieder. Carsten erschrak und sah was ich gemacht habe. Ich habe gebremst, weil eine Fußgängerin schnell über die Strasse huschte. Ich habe sie gesehen, Carsten nicht he he. Er passt natürlich auf wenn wir fahren. Aber bei manchen Situationen bzw. Strassenverläufen verlässt er sich auf mich. Freitag hat er zB. ein paar WhatsApp geschrieben während ich gefahren bin. Cool oder? Gut..im Blick hatte er trotzdem alles, schon klar…

Ich denke der Knoten ist geplatzt. Ich weiß nicht warum ich immer noch aufgeregt bin, wenn ich zur Fahrschule fahre, aber sobald ich im Auto sitze ist alles cool. Da geht auch die Aufregung zurück und selbst kritische Dinge tangieren mich nicht mehr so arg. Ich freue mich auf die Prüfung sogar. Ich hoffe nur, ich habe dann keinen großen Aussetzer. Carsten hat gemeint, eine Prüfung wäre wie eine Fahrstunde, aber alleine das Wort Prüfung löst bei vielen eben Nervosität aus und dann kann immer was dummes passieren. Es käme darauf an, wie ich damit umgehe. Ich sagte dann eben, daß ich mich auch die Prüfung freuen würde und ich es schon hinbekäme. Bin auch wirklich optimistisch.

Carsten erzählte mir von einem Fahrschüler, für den hätte er die Hand ins Feuer gelegt. Er ist gefahren wie ein junger Gott. In der Prüfung auch – die ersten 20 Minuten. Dann hat er versagt, hat Rechts vor Links übersehen…so kann es passieren….

Eigentlich bin ich auch etwas zweigeteilt. Wenn ich zu Hause bin, bin ich super aufgeregt. Wenn ich dann im Auto sitze und wir fahren los, entspanne ich mich. Warum bin ich aufgeregt? Ich kann das, es macht Spaß und ich bin richtig zuversichtlich. Ich habe keine Angst vor der Prüfung und ich will sie endlich machen. Selbst die Sekretärin, die wir gestern irgendwo hinfahren sollten, sagte mir, ich würde doch gut fahren. Nur halt im 2. Gang durch enge, oder schwer übersichtliche Strassen wären ein Punkt. Aber sonst wäre sie auch schon mit schlechteren gefahren. Freitag bin ich jeder Kurve in der Stadt, naja in Wohngebieten eher, im ersten Gang gefahren und es war gut. Nur einmal sagte Carsten, das ich „diese“ Kurve auch im 2. hätte machen können, aber nur als Bemerkung…

Montag habe ich dann noch meine Prüfungsvorbereitungsfahrt. 45 Minuten, also nur eine Stunde. Dann ist es soweit. Es kann sogar passieren, daß ich nur 20 Minuten, oder eine halbe Stunde fahre. Wenn der Prüfer sieht, das ich alles kann und das auch noch sehr gut, brauche ich nicht die 45 Minuten voll ausfahren. Ich für meine Person denke aber – ich werde schon die ganze Stunde fahren bzw. stelle ich mich darauf ein. Besser ist das…

Bin sowieso gespannt, denn ich starte nicht von der Fahrschule, auch nicht vom TüV. Ich fahre zum Kallebad und von dort geht es los. Carsten macht vor meiner Prüfung noch eine LKW Fahrstunde und da kann er parken. Die Prüfung endet aber an der Fahrschule dann. Ich war erst kritisch, weil ich kenne da die Ecke nicht soo gut, aber auf der anderen Seite, wer Autofahren kann, dem ist es egal. Die Strassen und Schilder und Ampeln ändern sich ja nicht.

So das war die 2. Ausbildungswoche.

Die Tage habe ich mir unseren Benz angeschaut. Er steht an Ort und Stelle seit fast einem Jahr unbewegt. Batterie ist zwar abgeklemmt, aber die Reifen sind durch..wegen dem langen stehen, Ölwechsel muss ich machen und im Oktober ist auch TüV abgelaufen. Ich muss eine Menge Geld in unseren Benz stecken um den wieder fahrtüchtig und sicher zu machen. Schweren Herzens habe ich mich dann dazu entschieden unseren, seinen, Wagen doch zu verkaufen. Ich habe das Geld nicht um ihn fit zu machen, es bricht mir das Herz, es ist wieder ein Abschied irgendwie…aber es geht nicht anders…

 

Theorieprüfung

Heute stand die Theorieprüfung an. Gestern abend habe ich noch gelernt, so einigermaßen, bin einfach die restlichen Fragen durch und habe dann mit der Prüfungssimulation anfangen können. Heute morgen bin ich auch einige Male durch die Simulation.

Was mich hierbei gefuchst hat war – ich bin, bis auf echt wenige male, ständig durchgefallen. Sehr motivierend. Ich war genervt, weil ich doch Theorie gut kann, ich weiß doch „alles“… ich habe es dann sein lassen, entweder ich schaffe es, oder eben nicht..was solls.

Pünktlich bin ich los zur Fahrschule, an der wir uns treffen sollten. Um 10 Uhr sind wir dann, also die Sekretärin und mein Fahrschulkollege und noch jemand, zum TÜV gefahren. Dort angekommen sah ich das einige andere Fahrschulautos auch da waren und es war eine Menge los auf dem Hof. WeltPrüfTag *lacht* wir mussten noch warten, da der Prüfraum noch voll war mit der Gruppe vor uns. Wir unterhielten uns über Autofahrergeschichten, wie wir uns angstellt haben beim Fahren usw. War lustig und half etwas zu entspannen. Nach einer halben Stunde etwa wurden wir in den Raum gerufen. 20 Prüfline insgesamt.

Der andere, der mit uns gefahren ist, konnte leider nicht an der Prüfung teilnehmen, da hat was nicht mit seinen Papieren gestimmt. Bevor wir in den Raum durften, haben wir uns noch mit den anderen Fahrschülern, der anderen Fahrschulen unterhalten und uns gegenseitig Mut gemacht und Glück gewünscht.

Jedem wurde ein Platz zugewiesen, ich hatte die Nummer 11, mein Kollege die 7. Los gings und ich war nervös, irgendwie. Ich atmete aus und sagte mir innerlich – du kannst das, du weißt das doch alles. Also los. Die meisten Fragen waren echt einfach (für mich). Ich hatte aber auch etwas Glück das Fragen kamen, die ich just heute morgen in der Simulation hatte.

Bei ein paar Fragen war ich mir nicht sicher, hatte diese aber richtig. 2 Fragen habe ich verhauen..

Eine Frage war: Warum sollte man besonders vorsichtig an einen Fußgängerüberweg ranfahren. Antwort war ein Häkchen bei „damit Fußgänger das überqueren ermöglicht wird“ das 2. Häkchen war “ wenn ich nicht genau einsehen kann“ und die 3. Antwortmöglichkeit war “ wenn bereits ein Auto vor dem Übergang steht“.  Das 3. habe ich nicht angekreuzt, weil ich dachte, wenn dort doch schon ein Auto steht, fahre ich normal vorsichtig hin und nicht „besonders vorsichtig“.

Die 2. Frage war – womit kann man bergabfahrend Kraftstoff sparen. Da hätte ich nicht ankreuzen sollen – wenn man bergab im hochtourigen Bereich fährt. Habs aber angekreuzt, weil ich der Meinung war, wenn man runterschaltet geht auch der Drehzahlbereich runter. Das war aber falsch..runterschalten JA, aber das hat mit dem Drehzahlbereich erstmal weniger zu tun, wenn man Bergab fährt bzw. tut das dem Kraftstoffverbraucht nichts. Das andere hat gestimmt.

Gab insgesamt 8 Fehlerpunkte, aber egal BESTANDEN!!!!!!!!!!!!!!

Eine Kackfrage hatte ich heute morgen schon, konnte mich aber nicht mehr erinnern. Es war eine Vorfahrtfrage. Ich stehe am Schild „Vorfahrt gewähren“, rechts ein Auto und gegenüber ein Motorrad. Antwort war – den rechts zuerst fahren lassen, dann das Motorrad durchlassen, auch wenn er ein Vorfahrt gewähren Schild hat. Ich sollte links abbiegen in der Frage. Ich war mir nicht sicher, ob ich vor dem Motorrad fahren darf, oder nicht und habe die Frage erstmal so stehen lassen. Als ich fertig war bin ich noch mal in die Frage rein und habe überlegt…letztenendes habe ich angekreuzt, das auch der Motorradfahrer vor mir fahren darf. Das war richtig. In dem Moment aber dachte ich mir, ich kreuze das jetzt an und wenn ich durchsemmel – egal scheiß drauf. War ja aber richtig *freu* und habe auch kapiert warum….dadurch das ich links abbiegen soll, hat der Gegenverkehr Vorrang..als linksabbieger muss man eben immer warten…

Mein Kollege war eine Minute vor mir fertig und ich klickte einfach auf Prüfung beenden und auswerten. Dann kam nach laaangen Minuten des Wartens endlich die Erlösung mit dem Wort BESTANDEN.

Mein Kollege hat nicht bestanden. Tat mir voll leid für ihn, zumal er morgen für die praktische Prüfung angemeldet war…jetzt kann er erst in 2 Wochen die Theorie wiederholen und dann die praktische machen. Ich dachte erst, er wäre in jedem Fall vor mir fertig.

Wir sind dann zurück zur Fahrschule gefahren. Ich wollte noch wissen wie ich diese Woche fahren kann. Die Sekretärin meinte, ich hätte diese Woche „frei“, weil es ist ja nur Carsten da und die Woche ist voll gestopft mit den neuen Fahrschülern und den durchgefallenen vom letzten mal. Die Sekretärin telefonierte und ich unterhielt mich mit Carsten. Ich sagte ihm das, von wegen erst nächste Woche, und er war dankbar dafür. Er hat ja im Moment Megastress, weil er alleine ist und es würde dann zuviel sein. Die Woche ist ja voll…er bedankte sich für mein Verständnis, meinte aber auch – du willst ja auch schnell die praktische machen. Er würde mich anrufen und ich sollte zumindest einmal in dieser Woche fahren, damit ich nicht alles gleich wieder vergesse.

Nächste Woche kommt ein anderer Fahrlehrer aus dem Urlaub zurück und da gäbe es mehr Luft. Das einzige Problem was sich dann eröffnet ist – Carsten fährt den Diesel und Vitali fährt den Benziner. Jetzt käme es drauf an, ob ich mich nun auf den Benziner gewöhnen soll, ob ich mir das zutraue, weil dann könnte ich mit Vitali fahren die letzten Stunden.

Mal sehen, keine Ahnung…..bin jetzt erstmal gespannt WANN ich diese Woche ranmuss/randarf überhaupt.

Naja sehe ich dann..bis dahin

Bis dann

Intensiv-Fahrschule 2

Donnerstag:

Am Donnerstag ging es erst um halb 2 Uhr Nachmittag los. Gleich um halb 2 dann 2 (Fahr)Stunden Autofahren.

Am Donnerstag habe ich erstmal kräftig ausgeschlafen, wusste ja, der Tag wird megaanstrengend. Blöderweise war ich so übertrieben nervös. Ich dachte, den Tag schaffst du nie! Mir ist die Pumpe gerannt, ich hatte schweisnasse Hände. Warum? Keine Ahnung. Ich redete mir ständig ein das ich Spaß habe, ich entspannt bin usw. . Hat überhaupt nichts genutzt. Ich war so genervt deswegen. Dann bei Zeiten los und pünktlich da. Selbst im Bus habe ich in Gedanken alle Vorgänge durchlaufen um mich zu beruhigen. Scheisse wars…

An der Fahrschule angekommen, schnell aufs Klo und dann ging es schon los. Anfahren klappte, den Strassen folgen auch, dann ging es raus aus der Stadt – Überlandfahrt war angesagt. Eine Doppelstunde Überland also. Ich wurde ruhiger und ruhiger. Überland ist einfach, da braucht man nicht so viel schauen und gucken. Überland bin ich recht gut gefahren, einige wenige Male war ich zu schnell in den Kurven, aber alles noch ok. Rein in Ortschaften, runter auf 50, raus aus Ortschaften, wieder hoch auf 100. Schalten klappte meist ordentlich. Ich war mir manchmal nicht sicher, ob ich im 4. Gang bleiben sollte, oder im 5. Carsten sagte – bei Überland darf ich ruhig im 4. bleiben. Die Überlandfahrt hat mir meine Anspannung größenteils genommen und die Fahrt hat richtig Spaß gemacht. Größere Komplikationen gab es keine! Wir waren da so in der Gegen von „Eisener Hand“, „Platte“ usw. wer die Gegend kennt…

Gleich im Anschluss, als wir wieder an der Fahrschule ankamen, gabs Theorie. Danach Pause und dann sollte ich ja dieses „Begleitene Fahren“ haben. Es sollte aber so sein, daß ich mit einem anderen Fahrschüler mitfahren sollte. Carsten fragte mich aber, ob ich Lust dazu hätte, oder lieber lernen wollte. Ich entschloss mich lieber zum lernen. In der Gesamtheit fielen also 2 Stunden weg. Von 18 Stunden, die es zu absolvieren gab, blieben dann eigentlich nur 16. Aber das ist ok, Hauptsache ich habe meine 12 PFLICHTstunden am Ende der Woche. Ich blieb in der Fahrschule und lernte etwas Theorie. Nach einer Pause kam dann der echt anstrengenste Part der Woche. 3 Stunden hintereinander fahren – Nachtfahrt.

Wir hatten ja alles etwas vorgezogen und ich habe „gelernt“ das eine Nachtfahrt dann beginnt, wenn der Fahrlehrer sagt – wir machen das Licht an.  Dabei kann es noch Glockenhell sein. Etwa um viertel vor 7 (19 Uhr) sind wir losgefahren. Auf die Autobahn nach Frankfurt. Bei der Auffahrt und das Einfädeln hat er mir da natürlich noch geholfen und es ging super. Er lobte mich mit den Worten . war das schlimm jetzt? hast du doch super hinbekommen. Hat mich natürlich sehr gefreut.

Hat mich auch nicht weiter aufgeregt, die Autobahnfahrt nach Frankfurt empfand ich als entspannt, obwohl natürlich eine gewisse Anspannung da war. Dann sind wir in Frankfurt eine Weile rumgekurvt und ich hatte erst Angst davor. Aber in Frankfurt gelten ja die gleichen Vorschriften wie überall und da war das kein Problem für mich, im Großen und Ganzen. Weiter ging es Richtung Kelsterbach. Es wurde langsam dunkel bzw. fing die Dämmerung an. Raus aus Frankfurt auf die Überlandstrecke nach Kelsterbach und immer weiter Überland. Irgendwann war es eben dunkel und Nacht und die erste Zeit klappte gut über Landstrassen im dunkeln, aber ich merke auch plötzlich wie mir die Konzentration flöten ging. Ich sagte es Carsten, damit er wieder mehr Aufmerksamkeit bekam. Als wir in Waldems – Esch ankamen, versagte ich völlig. Ich vergas irgenwie alles. Ich vergas zu schalten, war zu schnell, oder zu langsam, vergas den Blinker usw. eine Katastrophenangelegenheit. Wir kamen am Nordfriedhof raus und ich durfte mich selbst nach Hause fahren. Ab Nordfriedhof wusste ich ich wieder alles und bin wieder gut gefahren. Carsten kennt sich in „meiner“ Ecke ja gar nicht aus und das motivierte mich wieder etwas. Wir sind die Platter Str. runter und ich meinte, ich muss hier irgendwo links. Tagsüber wäre es ja kein Problem, aber im dunklen sieht alles immer anders aus. Ich konnte mich aber schnell orientieren und bin schön bis vor meine Haustür gefahren. Verabschiedet, ausgestiegen und Carsten ist dann auch nach Hause gefahren. Es war 9 Uhr abends und ich war sooo am Arsch. Der Tag hat mir wirklich einiges abverlangt.

Freitag:

Am Freitag gab es meine letzten 2 Fahrstunden für diese Woche bzw. eigentlich für den Intensivkurs. Gleich um 11 Uhr vormittags ging es los. Carsten sagte mir nicht was wir machen und ich dachte, vielleicht nochmal Überland. Falsch gedacht. Wir fuhren Autobahn. Aber diesmal anders. Rauffahren, runterfahren, rauffahren, runterfahren. Das beschleunigen, einfädeln, rausfahren und abbremsen sollte geübt werden. Die Autobahn war recht voll, aber ich habe es jedesmal gut hinbekommen. Ist kein Hexenwerk, ist relativ einfach. Irgendwann sind wir länger auf der Autobahn geblieben und es gab auch das eine, oder andere Überholmanöver. Anfangs sagte mir Carsten was ich tun soll, beim rauffahren zB. – dann nicht mehr. Ich sollte es selbstständig wissen und machen. Ist ja auch klar.

Hin und wieder fragte ich – soll ich den überholen? Carsten sagte: Weiß ich nicht, ist deine Entscheidung. Klasse dachte ich und setzte immer sofort zum überholen an. Hat Spaß gemacht. Nachdem die Fahrt vorbei war, meinte ich, ich wäre doch jetzt gar nicht so blöd gefahren. Bis auf die 2 Schnitzer eben. Er stimmte mir zu.

Ein Schnitzer war – ich wollte einen LKW überholen und beschleunigte und setzte den Blinker. Im Spiegel sah ich aber dann einen BMW, welcher wie irre angeschossen kam und ich musste den Vorgang abbrechen. Dadurch, daß ich ja beschleunigte, kam ich dem LKW dadurch sehr nahe und habe mich erschrocken. Ich bremste zwar leicht ab, aber Carsten musste bzw. hat eingegriffen am Lenkrad. Ich habe zu schnell gegengelenkt. Der 2 Schnitzer war – ich sollte von der AB runter und fuhr einem Reisebus hinterher. Der fuhr auch runter und über einen Zubringer ständig vor mir her, bis eben zur nächsten Autobahn. Zu diesem Bus hatte ich seit dem Verzögerungsstreifen ständig zu wenig Abstand gehalten. Ich wusste es die ganze Zeit, habs nicht korrigiert und Carsten hatte nichts gesagt. Nicht soo wild jetzt, aber in der Prüfung darf das nicht passieren.

Danach gab es wieder Theorie und dann fertig für Freitag.

Samstag:

Heute war wieder recht entspannt. War ja nur Theorie und die „Neuen“ für die nächste Wochen waren heute da.

Fazit:

Während der Woche kam es mir nicht so anstrengend vor, ausser Abends dann eben doch. Rückblickend auf die Woche muss ich aber sagen, so ein Intensiv-Fahrkurs ist sau anstrengend. Man muss sehr viel in sehr kurzer Zeit lernen und draufhaben. Mein Fahrschulkollege macht am Diensttag seine praktische Prüfung. Ich habe darum gebeten noch ein paar Übungsstunden zu fahren. Ich fühle mich teilweise unsicher und das soll ja nicht Sinn der Sache sein.

Carsten hat gesagt – ich fahre sehr gut, nicht perfekt, aber sehr gut. Manchmal schaltet sich aber mein Gehirn in den Leerlauf und ich haue blöde Situationen rein. Soll ich abstellen! Ja weiß ich ja – versuche es ja auch..deswegen noch paar Fahrstunden.

Montag war katastrophal, Freitag bin ich gut gefahren, meistens sicher und entspannt. Es macht schon eine Menge aus so komprimiert alles zu machen, trotz der Anstrenung. Ich brauche aber eben etwas länger.

Ich unterhielt mich mit Carsten und er hat sich widersprochen, war aber ehrlich. Er sagte mir, nachdem ich mal fragte, das die Durchfallquote sehr gering wäre. Ein paar Tage später fragte ich, ob viele, oder die meisten es in dieser einen Woche schaffen und er verneinte! Die meisten machen noch ein paar Stunden zusätzlich. Ich fahre zwar gut, aber er stimmt mir zu mit ein paar Stunden mehr. Ich soll dadurch meine Unsicherheit verlieren, damit auch es durch die Prüfung schaffe.

Der Gag an der Sache ist – ich kenne die Regeln und bin in der Theorie der Streber, hab meistens alles richtig. Beim Autofahren denke ich aber nicht daran und bringe eben Theorie und Autofahren nicht zusammen. Also eigentlich schon, aber manchmal vergesse ich die einfachsten Sachen. Ärgerlich. Carsten sagt, es wäre abenteuerlich mit mir zu fahren. Weniger wegen dem fahren an sich, mehr weil – wenn ich einen Fehler mache, rege ich mich sofort über mich selbst auf sodas Carsten gar nicht mehr schimpfen muss. Ich erkenne sofort was ich falsch gemacht habe. Das amüsiert ihn, manchmal war er natürlich schon etwas „böse“, aber insgesamt hatte er ein Grinsen im Gesicht.

Carsten ist richtig cool. In der ganzen Woche ist er nur ein einziges Mal laut geworden, zu Recht. Sonst redet er recht monoton und gaaaanz ruhig, auch wenn ich einen Fehler 100 mal gemacht habe. Er ist super geduldig. Ich hörte von anderen Fahrschülern, daß diese gerne mal heftig angemacht wurden. Sowas vertrage ich ja gar nicht, deswegen bin ich so froh und dankbar das ich Carsten habe.

Am Montag habe ich erstmal Theorieprüfung. Ich denke, ich hoffe, die werde ich bestehen. Danach bekomme ich meinen Plan für die Fahrstunden und wenn ich sicher genug bin habe ich nächsten Dienstag, also am 13.09. meine Prüfung. Bin so gespannt, will endlich Autofahren…

Baby – ich kann das und ich schaffe das. Es ist nur Autofahren..ich weiß nicht, warum ich mich so anstelle…wird schon..