Nichts besonderes

ist passiert. Bisher. Gestern. Das ist gut so.

Der Herbst ist pünktlich eingetreten und es wird recht kühl die nächsten Tage werden. In der Wohnung ist es warm. Die Wände haben die Hitze gut gespeichert. Die Nacht war schwitzig und schwül, kann man sagen. Es dauert aber nicht lange und die Wärme der Wände lässt auch nach.

Schatz geht es gut. Heute morgen sah er gut aus und ich hatte das Gefühl im Bauch das er einen Sprung nach vorne gemacht hat. Wie es aber so ist – er sagte vorhin, daß ihm schlecht sei. Kann sein, das waren heute morgen auch zuviele Mittelchen auf einmal. Da kann es einem schon mal schlecht werden. Er hat eine halbe Stunde geschlafen und ihm ist nicht mehr schlecht. Gestern Abend dachte ich mir noch, wie schön es ist, daß er schon länger jetzt keine Übelkeit mehr hatte. Tja – so kann einem das Bauchgefühl auch täuschen…obwohl das bei mir nun echt selten vorkommt. Vielleicht bin ich blockiert und die Ströme fließen nicht richtig. Ich werde mich später wieder in meine Mitte bringen und dann klappt das mit der Intuition auch wieder.

Zuerst muss ich aber unseren Holzraum aufräumen. Es liegt noch Holz vom letzten Jahr da, daß eigentlich gehackt werden müsste. Ich stapel es aber zunächst auf und wir fahren dann die Tage los und holen diese fertigen Holzbriketts. Wir legen dann einen kleinen Vorrat an, sodaß wir nicht alle 3 Tage Holz holen müssen. Wir fahren ein paar mal – das sollte dann erstmal für die ersten 3, 4 Heizwochen halten. Im Moment heizen wir noch nicht, es ist ja noch sehr warm in der Wohnung – trotz lüften.

Aber wenn es doch mal kühl wird am Abend, haben wir dann Holz da. Wenn es wieder etwas wärmer werden sollte, so goldener Oktober-Technisch, macht es auch nichts. Hauptsache es ist Holz da, wenn wir es brauchen.

Es ist schade, daß der Sommer vorbei ist. Aber ich freue mich auf unseren Holzofen, der diese wohlige Wärme in die Wohnung bringt, wenn es draussen nass, kalt und ungemütlich ist.

Meine dunklen Gedanken halten sich eigentlich auch zurück im Moment. Sicherlich mache ich mir Sorgen und Gedanken wie lange wir noch haben usw. Aber solange es ihm nicht schlechter geht…mich belasten zur Zeit auch noch andere Dinge.

Manchmal denke ich mir, hätte ich doch gelogen bzw. nichts gesagt. Es war klar, daß nicht alle Verständnis haben – oder gar fürsprechen. Aber anstatt Dinge versuchen zu akzeptieren, schlägt einem blanker Hass und Wut entgegen.

Ich fühle mich bestraft. Dabei ist es doch vielleicht so, daß die Angst einem Wut fühlen lässt. Das ist auch ok…aber alles andere entbehrt jeder Grundlage. Niemand muss es verstehen…alle haben Angst…ich bin immer ein Mensch der absoluten Ehrlichkeit gewesen – galt manchmal sogar als taktlos (ist aber auch ehrlich), aber manchmal sollten Dinge nicht ausgesprochen werden, damit andere geschützt sind. Und wenn es einen selbst betrifft. Das ist leider so. So ist der Mensch nunmal. Wieder etwas, daß ich schmerzlich lernen musste. Das prägt natürlich, man lernt nie aus.

Ich fühle mich bestraft – es belastet mich zusätzlich. So sollte das nicht sein. Ich brauche meine Kraft für meinen Schatz; für mich. Ich muss meinen Schatz schützen. Es ist eine schwere Zeit und negatives können wir nicht brauchen.

So…nun setze ich mein „offizielles ICH“ wieder auf und zeige mich unbeeindruckt.

Bis dann

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